17.10.2019, 11.56 Uhr

Tod im Kreißsaal: Ärztin reißt junger Mutter Uterus heraus - Patientin stirbt qualvoll

Nach dem Tod einer 22-jährigen Patientin muss sich eine Ärztin aus Russland vor Gericht verantworten (Symbolbild).

Nach dem Tod einer 22-jährigen Patientin muss sich eine Ärztin aus Russland vor Gericht verantworten (Symbolbild). Bild: AdobeStock / Photographee.eu

Die Geburt eines Kindes bleibt vielen Frauen als glücklichster Tag des Lebens in Erinnerung. Im Fall der 22 Jahre alten Alisa Tepikina aus Russland sollte die Entbindung ihrer kleinen Tochter jedoch eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes einleiten. Die frischgebackene Mutter starb qualvoll nach einem haarsträubenden Behandlungsfehler.

Ärztin reißt Patientin Uterus aus dem Körper - Frau stirbt qualvoll

Über den qualvollen Tod der 22-Jährigen ist derzeit in britischen Medien wie der "Daily Mail" zu lesen. Nachdem Alisa Tepikina ihre Tochter zur Welt gebracht hatte, gab es Komplikationen: Die Plazenta, auch als Nachgeburt bekannt, wollte sich nicht lösen. Eine 27-jährige Ärztin, die Alisa Tepikina bei der Geburt beistand, wollte die Plazenta daraufhin mit der Hand lösen. Doch die Medizinerin zerrte derart stark an dem Mutterkuchen, dass der gesamte Uterus der 22-Jährigen herausgerissen wurde. Was den Ärzten offenbar nicht bewusst war: Bei der 22-jährigen Patientin lag eine Uterusinversion vor, die einen sofortigen operativen Eingriff unter Vollnarkose erfordert hätte.

Junge Mutter stirbt nach Geburt von Tochter - Ärztin vor Gericht gestellt

Kurz darauf fiel Alisa Tepikina ins Koma und starb wenig später an Herzversagen. Ihre neugeborene Tochter, die auf den namen Anya getauft wurde, konnte die 22-Jährige vor ihrem Tod nur einen Augenblick lang sehen. Für die behandelnde Ärztin hat der qualvolle Tod von Alisa Tepikina ein juristisches Nachspiel: Die Medizinerin muss sich nun vor Gericht verantworten. Im Falle einer Verurteilung wegen Totschlag muss die 27-Jährige muss einer dreijährigen Haftstrafe oder Strafarbeit rechnen.

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loc/news.de
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