31.08.2017, 15.09 Uhr

Ökotest September 2017: Mineralöl und Glyphosat! Nicht alle Müslis überzeugten im Test

Viele Bio-Müslis halten, was sie versprechen. Die Zeitschrift "Öko-Test" stellte bei 14 von 16 getesteten Produkten tatsächlich Bioqualität fest. Foto: Armin Weigel/dpa Bild: Armin Weigel/dpa

Fertige Müslimischungen genießen nicht unbedingt den besten Ruf. Dabei gibt es viele gute Produkte, wie ein aktueller Test der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 09/2017) zeigt.

Ökotest hat 16 Basis-Müslis getestet

Die Warentester überprüften 16 Basis-Müslis - also Körner- und Getreidemischungen ohne Rosinen und Schokolade. 3 Produkte schnitten "sehr gut" ab, unter anderem das Bio Basis Müsli von dm, das Basis-Müsli von Gut Bio sowie das Basis-Müsli Organic von Rapunzel. 11 weitere Müslis bekamen die Note "gut", 2 ein "befriedigend".

In 11 Müslis fanden die Tester allerdings leichte Verunreinigungen mit Mineralöl. Sie können zum Beispiel über die Verpackung aus Recyclingpapier ins Müsli übergeben. Die gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffe, kurz MOSH, reichern sich im Körper an und können Organe wie die Leber schädigen.

Müsli im Test: Neben Mineralöl auch Glyphosat nachgewiesen

Da es die Basis-Müslis fast nur aus ökologischem Anbau gibt, haben 14 der getesteten Produkte Bioqualität. In keinem diese Produkte konnten die Tester Pestizidrückstände feststellen. In den 2 Müslis aus konventionellem Anbau steckte allerdings das umstrittene Spritzmittel Glyphosat.

Was "Öko-Test" ebenfalls bemängelt, ist zu viel Zucker: In einem Produkt wurde Glukosesirup, Agavendicksaft, Honig und Apfelsaftkonzentrat zugesetzt. Es bekam deshalb nur ein "Befriedigend".

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kad/news.de/dpa
Themen: Ökotest, Test
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