Vitaminbomben: Diese Gemüse- und Obstsorten halten im Winter gesund

Vor allem in Corona-Zeiten gilt es, das Immunsystem zu stärken. Rote Bete und Karotten gehören zu den heimischen Gemüsesorten, die im Winter verfügbar und tolle Vitaminlieferanten sind. Welche Sorten sind noch besonders effektiv?

Vor allem in Corona-Zeiten gilt es, das Immunsystem zu stärken. Rote Bete und Karotten gehören zu den heimischen Gemüsesorten, die im Winter verfügbar und tolle Vitaminlieferanten sind. Welche Sorten sind noch besonders effektiv?

Vor allem in Corona-Zeiten gilt es, das Immunsystem zu stärken. Rote Bete und Karotten gehören zu den heimischen Gemüsesorten, die im Winter verfügbar und tolle Vitaminlieferanten sind. Welche Sorten sind noch besonders effektiv? Schon Seeleute vergangener Jahrhunderte schützten sich mit Sauerkraut gegen Vitamin-C-Mangel. Ob als Gemüsebeilage oder im Saft: Der fermentierte Weißkohl hält den ganzen Winter und unterstützt die Abwehrkräfte. Kohlgemüse wie Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Spitzkohl und Wirsingkohl haben hierzulande im Winter Saison und besitzen besonders viel Vitamin C, das besonders hilfreich dabei ist, den Körper gesund durch die Erkältungszeit zu bringen. Ob roh oder gekocht: Die vielen Vitamine und Mineralstoffe der Roten Bete unterstützen wichtige Körperfunktionen und unterstützen besonders das Immunsystem. Da sie von September bis März frisch geerntet wird, ist Rote Bete das perfekte Wintergemüse. Pastinaken gehören zu den wenigen Gemüsearten, die in Mitteleuropa den Winter überleben. Das Wurzelgemüse enthält viele B-Vitamine und hat eine antiseptische Wirkung. Sie schmecken püriert wie Kartoffelbrei, im Gemüseeintopf oder auch in Salaten. In Sachen Beta-Karotin kann Karotten und Möhren kaum ein anderes Gemüse etwas vormachen. Zudem sind sie eine hervorragende Quelle für das wichtige Vitamin C und können roh, gekocht, als Saft oder Suppe verzehrt werden. Kartoffeln sind das wichtigste Knollengemüse und eine gute Quelle für Vitamin C, Vitamine B und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen. Vor allem gedämpft und in Form von Pellkartoffeln ist der Vitaminhaushalt besonders hoch. Kürbisse liefern Beta-Karotin, Magnesium, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe, die vor Herzerkrankungen schützen und den Blutzuckerwert ausgleichen. Außerdem haben sie einen hohen Zinkgehalt, der im Winter wichtig für ein starkes Immunsystem ist. Topinambur eignet sich für Suppe, Püree oder Gemüseauflauf und seine Knollen ähneln äußerlich der Kartoffel. Das Wurzelgemüse ist von Oktober bis Mai erhältlich und enthält Pflanzenstoffe, die antioxidativ und antimikrobiell auf den Körper wirken. Feldsalat ist winterhart und besonders reich an Beta-Carotin und Vitamin C und damit stärkend für das Immunsystem. Eine Besonderheit des dunkelgrünen Blattgemüses sind die ätherischen Baldriane, die beruhigend wirken und die Venen stärken sollen. Zwiebeln werden seit Tausenden Jahren als Heilpflanze genutzt und das zu Recht. Sie enthalten Kalium und Vitamin C sowie gesunde Pflanzenstoffe. Die Zwiebel ist den ganzen Winter frisch verfügbar und wurde 2015 zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Ingwer ist eine echte Wunderwaffe in Sachen Erkältung: Dank seiner Gingerole wirkt er ähnlich wie Aspirin und fördert die Durchblutung der Schleimhäute. Im Winter empfiehlt sich zur Stärkung der Abwehrkräfte täglich ein Glas heißes Ingwerwasser. Äpfel gehören zu den wenigen heimischen Früchten, die im Winter frisch erhältlich ist - immerhin sind sie vielseitig einsetzbar. Nicht umsonst heißt das Sprichtwort Auch Birnen sind im Winter auf Lager. Das Obst liefert wichtige Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine, außerdem wirkt es entwässernd und nervenstärkend. Vor allem im Winter eignen sich die Birnen für ein warmes Kompott. Kirschen sind in Deutschland im Winter nur eingemacht verfügbar, denn ihre Saison endet bereits im Spätsommer. Man sollte sie keinesfalls außer Acht lassen: Vor allem Sauerkirschen sind im Winter ein wichtiger und effektiver Lieferant von Vitaminen. Zitrusfrüchte sind wichtige Vitamin-Lieferanten in der Erkältungs-Jahreszeit. Im Fruchtkörper und Saft von Orangen finden sich Vitamin C, Folsäure und B-Vitamine. Auch die Schale kann teilweise verzehrt werden - allerdings nur aus dem Ökoanbau. Mandarinen versprühen mit ihrem Geruch nicht nur sofortiges Weihnachtsgefühl, sie sind mit 30 Milligramm pro 100 Gramm auch gute Vitamin-C-Lieferanten. Sie sind der perfekte Snack für zwischendurch, aber machen sich auch gut in Salaten. Zitronen haben den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Zitrusfrüchte - 55 Milligramm pro 100 Gramm. Ihre Säure belebt und hilft gegen Müdigkeit und Abwehrschwäche. In Soßen, Kaltgetränken oder als heißer Tee - die Zitrone ist ein echter Immunbooster. Grapefruit enthält eine hohe Menge an Vitamin C sowie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphat, die gut für das Abwehrsystem sind. Vorsicht ist jedoch geboten: Grapefruit und Medikamente sind eine gefährliche Kombination. Kiwis werden in Südeuropa von Oktober bis März geerntet und sind wahre Vitaminwunder: Die Frucht hat mit rund 70 mg pro 100 Gramm fast doppelt so viel Vitamin C wie Orangen. Zudem hat die Frucht einen hohen Gehalt an Folsäure, Kalzium und Magnesium.
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