UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland: Das sind die schönsten Stätten

Am 15. September vor 20 Jahren wurde die Wartburg bei Eisenach in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. 1521 und 1522 versteckte sich Martin Luther als

Am 15. September vor 20 Jahren wurde die Wartburg bei Eisenach in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. 1521 und 1522 versteckte sich Martin Luther als "Junker Jörg" auf dem fast tausendjährigen Bau. Auch diese Stätten gelten als bewahrenswert.

Am 15. September vor 20 Jahren wurde die Wartburg bei Eisenach in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. 1521 und 1522 versteckte sich Martin Luther als Hier wurden von 936 bis 1531 31 Könige und Kaiser gekrönt: Der Aachener Dom gehört zu den herausragendsten Bauwerken der karolingischen Renaissance. Er ist UNESCO-Weltkulturerbe in Deutschland seit 1978. Hier hat es eine ganze Altstadt auf die Liste geschafft. Zum Welterbe von Bamberg gehören seit 1993 die drei historischen Stadtzentren Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt. Tipp: Unbedingt das berühmte Rauchbier probieren. Die Aufnahme Weimars in die Welterbeliste begründete die UNESCO mit der Auch die Museumsinsel in Berlin wurde von der UNESCO als bewahrenswert eingestuft. Zum Welterbe gehören: das Pergamonmuseum, das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Neue Museum. Hinfahren, ansehen, staunen! Von der Hauptstadt ins Ruhrgebiet: Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Industriekomplex Kulturgut sein kann? Die Schachtanlagen 12 und 1/2/8 der Zeche sowie die Kokerei Zollverein sind Zeugnis der Arbeitergeschichte und UNESCO-würdig. Mehr Natur hat der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau zu bieten. Mit einer Gesamtfläche von 830 Hektar ist er der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil. Er ist eine der wenigen staatenübergreifenden Welterbestätten. Die fürstbischöfliche Würzburger Residenz bildet zusammen mit dem dahinter liegenden Hofgarten und dem Residenzplatz den wohl schönsten Schlossbau des süddeutschen Barocks. Seit 1981 gehört die Stätte zum UNESCO-Weltkulturerbe. Porta Nigra, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Amphitheater, Barbarathermen sind Zeugnisse römischer Baukunst in Trier, ihres Zeichens älteste Stadt Deutschlands. Die römischen Bauten wurden 1986 in die Liste aufgenommen. Sie ist die wohl am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen: Kloster Maulbronn wurde 1147 von den Zisterziensern errichtet. Er wurde erst spät aufgenommen (1996), der Kölner Dom, Meisterwerk gotischer Architektur. Im 19. Jahrhundert nach Fertigstellung war der Dom das größte Gebäude der Welt. Das reich geschmückte Rathaus und der Roland in Bremen belegen die Entwicklung der Hanse zum mächtigen Städtebund. Das Rathaus stammt aus dem 15. Jahrhundert, der Roland kam 1404 als Beschützer der Hanse hinzu. Neben Bamberg gehört auch die Altstadt von Regensburg zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie war über Jahrhunderte politischer Kern des Heiligen Römischen Reiches und kultureller sowie religiöser Mittelpunkt. Wir nähern uns den Alpen: 18 Stätten mit Pfahlbauten in Baden-Württemberg und Bayern gehören zur Welterbestätte. Die Funde geben Aufschluss über das Leben in den Siedlungen der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit. Neben Berlin, Bremen, Trier, Bamberg und Weimar ist auch Hamburg auf der UNESCO-Liste vertreten. Die Speicherstadt ist das größte zusammenhängende, einheitlich geprägte Speicherensemble der Welt. Dieses UNESCO-Highlight in Deutschland hat mehr Brücken als Venedig. Augsburg besitzt stolze 530 Brücken und ein Kanalsystem von mehr als 200 Kilometern. Seit 2019 ist es Teil des UNESCO Weltkulturerbes.
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