Wenn das Warten Spaß macht: Die schönsten Bahnhöfe der Welt

Bahnhöfe sind eigentlich nur Durchgangsorte. Niemand möchte sich dort länger als unbedingt nötig aufhalten. Doch es gibt Bahnhöfe wie das Estação do Caminho de Ferro de Maputo (Mosambik), kurz CFM, die einen längeren Aufenthalt wert sind.

Bahnhöfe sind eigentlich nur Durchgangsorte. Niemand möchte sich dort länger als unbedingt nötig aufhalten. Doch es gibt Bahnhöfe wie das Estação do Caminho de Ferro de Maputo (Mosambik), kurz CFM, die einen längeren Aufenthalt wert sind.

Bahnhöfe sind eigentlich nur Durchgangsorte. Niemand möchte sich dort länger als unbedingt nötig aufhalten. Doch es gibt Bahnhöfe wie das Estação do Caminho de Ferro de Maputo (Mosambik), kurz CFM, die einen längeren Aufenthalt wert sind. So wunderschön er scheint, so unaussprechlich ist er auch: Der Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus liegt im indischen Mumbai und zählt zu den größten und geschäftigsten Bahnhöfen der Welt. Seit 2004 gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die japanische Stadt Kanzawa wird auch als Istanbul: Der Sirkeci gari wurde als Endstation des legendären Orient-Express berühmt. In den großen vornehmen Sälen des Empfangsgebäudes drehen sich die Derwische. Auch der Besuch eines kleinen Museums dort lohnt sich. Der Gare du Nord in Paris gehört zu den am meisten frequentierten Bahnhöfen in Europa. Täglich strömen mehr als 700.000 Passagiere durch seine Hallen. Wer noch nicht selbst dort war, kann die schöne Kulisse auch in Als der belgische Bahnhof Antwerpen-Centraal 1905 eröffnet wurde, soll König Leopold II. gesagt haben: Sao Bento ist Bahnhof und Kunstwerk in einem. 20.000 Azulejos, bunt gestaltete Keramikkacheln, zieren die Vorhalle des 1916 eröffneten Gebäudes in Porto. Neuseeland gilt nicht erst seit Das Grand Central Terminal in New York City hat ein leises Highlight zu bieten: Die Flüstergalerie in der Speisehalle. Wenn man dort in eine Ecke flüstert, hört, wer auch immer in der Ecke gegenübersteht, die Worte laut und deutlich. Ein Urwald mitten in der Stadt: Als der Atocha Bahnhof in Madrid einen neuen Haupttrakt bekam, wurde die alte Halle zum tropischen Palmenparadies und gleichzeitig zur grünsten Wartehalle der Welt. Weniger grün, dafür ruhiger geht es in Thailand zu. Im Wartepavillon von Hua Hin saß einst der König von Siam mit seinem Gefolge. Heute kann man sich mit den Ausstellungswänden, die die Geschichte des Bahnhofs erzählen, die Wartezeit verkürzen. Unterirdisch schön: Mit seinen Kronleuchtern und verzierten Säulen wirkt die Metro von Sankt Petersburg eher wie ein Palast als ein Verkehrsknotenpunkt. Die fünf Linien haben so besondere Stationen, dass eigens Führungen hierfür angeboten werden.
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