Die besten Cabrio-Modelle aus den 60ern

Cabriolets aus den 60er Jahren genießen auch heute noch echten Kultstatus. Vor allem die Corvette Sting Ray und der Ford Mustang sind bei Sammlern sehr gefragt. Doch sie sind bei Weitem nicht die einzigen.

Cabriolets aus den 60er Jahren genießen auch heute noch echten Kultstatus. Vor allem die Corvette Sting Ray und der Ford Mustang sind bei Sammlern sehr gefragt. Doch sie sind bei Weitem nicht die einzigen.

Cabriolets aus den 60er Jahren genießen auch heute noch echten Kultstatus. Vor allem die Corvette Sting Ray und der Ford Mustang sind bei Sammlern sehr gefragt. Doch sie sind bei Weitem nicht die einzigen. Nicht nur in den 60ern, auch heute noch können sich Fans mit einem Alfa Romeo 2600 Spider sehen lassen. Das Modell aus dem Jahr 1966 hatte einen Sechszylinder mit einer tollen Leistung von 145 PS. Da machte das Cruisen so richtig Spaß. Die Corvette C2 oder auch Corvette Sting Ray genannt zählt seit jeher zu den schönsten Fahrzeugen überhaupt. Auf der Straße gab es in den 60ern kaum ein Cabriolet mit mehr PS. Die Topvariante, ein 8-Zylinder mit 7 Litern Hubraum, kam auf 450 PS. Der Citroën DS zählt zu den Klassikern der Automobil-Geschichte. Was kaum einer weiß, vom schicken Franzosen gibt es auch einige Cabriolet-Exemplare. Die meisten wurden als Werkscabriolets hergestellt, einige aber auch als Spezial-Auftrag der Kunden. Anfang 1964 kam der Ford Mustang auf dem Markt und wurde auf Anhieb zu einem Topseller. Gleich in den ersten drei Jahren stellte Ford beinahe 1,3 Millionen Exemplare her. Der Wagen gilt als Ursprung der sogenannten Pony-Cars. Der erste Japaner in Deutschland war 1967 der Honda S800. Der kleine Sportwagen wurde als Cabriolet und Coupé angeboten. Aufgrund seiner geringen Anzahl von 11.523 Exemplaren ist das Fahrzeug auch heute noch sehr gefragt. Der Lancia Flaminia war in den 60ern ein sehr angesehener, jedoch auch teurer Sportwagen. Interessierte mussten mit einem Preis um die 30.000 DM rechnen. Der offene Zweisitzer ist wegen seiner geringen Anzahl von nur 865 Exemplaren sehr begehrt. Im Mercedes-Universum zählt der Mercedes 300 SL Roadster zu den berühmtesten Modellen. Unter der Haube schnurrte ein Reihensechszylinder mit einer Leistung von 215 PS. Mit etwas Glück erreichte der Roadster damit eine Geschwindigkeit von 260 km/h. Wer das nötige Kleingeld beisammen hatte, konnte sich Ende der 60er einen echten Klassiker leisten: den Mercedes 300 SE. Im Gegensatz zu den Limousinen, hatte das Cabriolet keine Heckflossen und eine niedrigere Dachlinie. Auch die Baureihe W 111 entwickelte sich bei Mercedes-Benz zu einem Klassiker. Das Cabriolet wurde Vom NSU Wankel Spider wurden lediglich 2.375 Exemplare hergestellt. Die kleine Anzahl macht das Fahrzeug heute sehr begehrenswert. Der Einscheiben-Kreiskolbenmotor sorgte für 50 PS. Richtig Gas geben war da nicht drin, 155 km/h war das Maximum. Der Plymouth Fury war über zehn Jahre der Topseller im Konzern. Unter dem Namen Sport Fury bot Plymouth die Fahrzeuge auch als Cabriolet und Coupé an. Berühmt wurde der Wagen, da er in Stephen Kings Roman Der Porsche 356 C gilt als einer der schönsten Roadsters aller Zeiten. Das Fahrzeug musste allerdings stets sehr gut gepflegt werden, ansonsten breitete sich schnell Rost aus. Im Westen kannte den Wagen kaum einer, doch in der DDR der 60er war der Škoda Felicia als Cabriolet sehr angesehen - und das trotz seiner schwachen Ausstattung. Der 50-PS-Motor ermöglichte lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von 128 km/h. In den USA erreichte der offene VW Käfer in den 60ern einen Kultstatus. Es entwickelte sich eine regelrechte Fangemeinde. Einen Geschwindigkeitsrausch suchte man mit dem Cabrio vergeblich. Dafür liebten es die US-Amerikaner mit dem Käfer zu cruisen.
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