Taiwan, wo Tradition und Moderne brachial aufeinandertreffen

Eine Insel, in etwa von der Größe Nordrhein-Westfalens, mit abwechslungsreichen Landschaften, neben denen so mancher Flächenstaat unseres Planeten vor Neid erblasst - das ist Taiwan. Hier bestehen Tradition und Technik in nahezu perfekter Symbiose.

Eine Insel, in etwa von der Größe Nordrhein-Westfalens, mit abwechslungsreichen Landschaften, neben denen so mancher Flächenstaat unseres Planeten vor Neid erblasst - das ist Taiwan. Hier bestehen Tradition und Technik in nahezu perfekter Symbiose.

Eine Insel, in etwa von der Größe Nordrhein-Westfalens, mit abwechslungsreichen Landschaften, neben denen so mancher Flächenstaat unseres Planeten vor Neid erblasst - das ist Taiwan. Hier bestehen Tradition und Technik in nahezu perfekter Symbiose. Auch wenn sich der mächtige Doch nicht nur in schwindelerregenden Höhen weiß der kleine Inselstaat zu überzeugen. Vor allem die jüngeren Einwohner zieht es in großen Zahlen auf die berühmten Nachtmärkte, wie in Taichung City. Hier werden vor allem Gaumenfreuden angeboten. Auch an außergewöhnlicher Architektur mangelt es keineswegs. Bestes Beispiel dafür ist die Stöckelschuh- oder Aschenputtel-Kirche im Landkreis Chiayi. 2016 wurde das Gebäude eröffnet, ihre Erbauer wollen damit an eine seltene Fußkrankheit erinnern. Es gibt aber auch ein gänzlich anderes, tief traditionelles Taiwan. Wenige Meter neben den lauten Hochhausschluchten Taipehs lassen sich auch Orte wie der Sakura Garden entdecken. Vor allem während der Kirschblüte eine wunderbare Grünanlage. Und selbst mitten in Downtown Taipeh gibt es Geschichte zum Anfassen: Der Mengjia Longshan-Tempel wurde 1738 von chinesischen Einwanderern zu Ehren des Gottes Kuan Yin errichtet. Heute ist der Tempel eine beliebte Anlaufstelle für Touristen. Apropos Tempelanlagen: Da kann die Stadt Kaohsiung mithalten! Die Drachen- und Tiger-Zwillingspagoden geben ein beeindruckendes Bild ab. Es soll Glück bringen, wenn man den Tempel durch den Drachen betritt und durch den Tiger wieder verlässt. Der Sonne-Mond-See ist eines der Highlights von Zentral-Taiwan. Er befindet sich im Zentralgebirge und bringt es immerhin auf eine Ausdehnung von acht Quadratkilometern. Nicht nur bei Einheimischen ist er ein beliebtes Reiseziel. Zurück in die Nähe der Hauptstadt. Der hoch im Norden gelegene Küstenabschnitt Lao Mei ist für seine mit Seegras besetzten Felsen bekannt. Das sogenannte Laomei Green Reef lässt sich allerdings nur bei Ebbe bestaunen. Gutes Timing ist gefragt! Taiwan ist ein Land der Teetrinker. Kein Wunder also, dass die traditionelle Züchtung und Erntemethoden nach wie vor eine große Rolle spielen. Der berühmte Oolong-Tee wird, wie hier in der Gegend Alishan, sorgfältig per Hand geplückt. Obwohl die Insel relativ klein ist, bringt sie es auf insgesamt acht Nationalparks. Einer davon ist der Taroko im Nordosten Taiwans. Hier lässt sich eine für Europäer völlig unbekannte Pflanzen- und Tierwelt entdecken. Und auch Abenteurer... ... werden spätestens hier ihr Herz an die Insel verlieren. Über die Schluchten aus Marmor führen spektakuläre Hängeseilbrücken. Trotz des wirtschaftlichen Wachstums haben die Taiwaner den Schutz ihrer einzigartigen Natur streng im Auge.
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