Die schönsten U-Bahn-Haltestellen der Welt

Eng, laut, verspätet. Das sind wohl die drei Attribute, mit denen Pendler in vielen Großstädten die U-Bahn beschreiben dürften. Manche Haltestellen sind allerdings so anmutend, das man gar nicht schnell durchhetzen will. Wie zum Beispiel in Moskau...

Eng, laut, verspätet. Das sind wohl die drei Attribute, mit denen Pendler in vielen Großstädten die U-Bahn beschreiben dürften. Manche Haltestellen sind allerdings so anmutend, das man gar nicht schnell durchhetzen will. Wie zum Beispiel in Moskau...

Eng, laut, verspätet. Das sind wohl die drei Attribute, mit denen Pendler in vielen Großstädten die U-Bahn beschreiben dürften. Manche Haltestellen sind allerdings so anmutend, das man gar nicht schnell durchhetzen will. Wie zum Beispiel in Moskau... Unter der russischen Mega-Metropole geht es prunkvoll zu. Noch unter Stalin wurde 1952 die Station Komsomolskaja eröffnet. Hier regieren Marmor, Deckenverzierungen und Kronleuchter. Mancherorts kann man noch das Konterfei des Diktators entdecken. Ebenfalls vom Kommunismus geprägt, aber deutlich futuristischer, geht es unter Tschechiens Hauptstadt Prag zu. Station Flora stammt aus den 1970ern und fällt vor allem wegen der roten und goldenen Kacheln auf, die mit Noppen besetzt sind. Die Station T-Centralen bildet den Knotenpunkt der drei U-Bahn-Linien unter Stockholm. Gleich mehrere Haltestellen unter der schwedischen Hauptstadt wirken wie Höhlen. Allerdings wurde T-Centralen von Künstlern bemalt und sticht daher heraus. Wie eindrucksvoll die Decken auch ohne Farbe wirken können, lässt sich nur wenige Meter von T-Centralen bestaunen: Das Gestein in der Solna Centrum Station ( Ja, auch das ist eine U-Bahn-Station. Und zwar die der Universität von Neapel. Bunte Bodenbeläge und abstrakte Skulpturen verschmelzen mit den Lichtinstallationen zu einem nicht nur in Italien einzigartigen Schauspiel unter der Erde. Ebenfalls in Neapel lässt sich die Station Toledo bestaunen. Der künstlerisch wertvolle Lichtschacht versorgt den Untergrund mit Sonnenstrahlen der darüber liegenden Piazza. Nicht umsonst eilt der Stadt der Ruf der schönsten U-Bahn Europas voraus. Auch in Deutschland gibt es viele schöne U-Bahnhöfe. Einer davon ist die Station Westfriedhof in München. Die elf riesigen Lampenschirme tauchen die kargen Wände in ein einzigartiges Licht. Das lockt viele Fotografen in Münchens Untergrund. Arts et Métiers also Wer das Royal Ontario Museum im kanadischen Toronto besichtigen will, wird bereits an der U-Bahn-Station standesgemäß begrüßt. Denn dort warten Leihgaben des Museums auf die Besucher, unter anderem ein Krieger der Tolteken. Die Station Formosa Boulevard in Kaohsiung, Südtaiwan, sorgt definitiv für einen Wow-Effekt! Optisches Highlight ist der bunte Lichtdom, der aus 4.500 Glasstücken zusammengesetzt wurde. Die Farben sollen Wasser, Erde, Licht und Feuer symbolisieren. Mehr Tradition geht nicht! Die Station Baker Street in London wurde bereits 1863 (!) eröffnet. Aus nahezu jeder Ritze strömt das unvergleichbare Flair der geschichtsträchtigen Haltestelle. Nicht nur für Fans von Sherlock Holmes ein Es ist wirklich eine Schande, dass die Station City Hall in New York nicht mehr zum U-Bahn-Netz der US-Metropole gehört. Bereits 1945 wurde die Haltestelle nach gut 40-jähriger Nutzung geschlossen. Interessierte können die Station immerhin besuchen.
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