Hier müssen Touristen draußen bleiben

Über Jahrhunderte schützte die Chinesische Mauer das einstige Kaiserreich. Nun droht das 21.000 Kilometer lange Denkmal unter der Last der vielen Touristen in die Knie zu gehen. Die Regierung in Peking überlegt deshalb, große Teile der Mauer zu sperren.

Über Jahrhunderte schützte die Chinesische Mauer das einstige Kaiserreich. Nun droht das 21.000 Kilometer lange Denkmal unter der Last der vielen Touristen in die Knie zu gehen. Die Regierung in Peking überlegt deshalb, große Teile der Mauer zu sperren.

Über Jahrhunderte schützte die Chinesische Mauer das einstige Kaiserreich. Nun droht das 21.000 Kilometer lange Denkmal unter der Last der vielen Touristen in die Knie zu gehen. Die Regierung in Peking überlegt deshalb, große Teile der Mauer zu sperren. Der Ayers Rock, auch Uluru genannt, zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Aufgrund seiner hohen spirituellen Bedeutung für die Ureinwohner des Kontinents, dürfen Touristen ihn nicht betreten - ein Wanderweg führt um den Inselberg herum. Seit dem 1. März 2016 sind die weltberühmten Pagoden vor den Tempeln in Burmas Bagan-Ebene für Touristen tabu. Die einleuchtende Begründung des Kultusministeriums auf Facebook: Zum Schutz ihrer Korallenriffe verweigern die thailändischen Inseln Tachai, Koh Khai Nok, Koh Khai Nui und Koh Khai Nai Touristen für den Rest der diesjährigen Urlaubssaison den Zutritt - und verzichten damit auf bis zu 4000 Gäste täglich. Einmal im Leben den Mount Everest zu besteigen, ist der Traum von Bergsteigern auf der ganzen Welt. Darunter leidet die Natur: Viele der Wanderwege sind bereits kurz nach der Eröffnung wieder komplett zugemüllt und werden daher gesperrt. Der Shinto-Schrein Es ist das bekannteste Bauwerk der britischen Insel: Stonehenge. Die sagenumwobene Steinformation im Süden Englands ist ein wahrer Touristenmagnet - näher als 15 Meter kommen allerdings nur Vögel an die Felsen ran. In der Höhle von Lascaux lassen sich etwa 20000 Jahre alte Malereien bestaunen. Aus Angst vor Schäden an den Gemälden, ist die Höhe seit 1963 für Besucher gesperrt. Als Ausgleich wurde nur 200 Meter weiter ein exakter Nachbau errichtet. Die Kalkterrassen im türkischen Pamukkale zählen zum Weltkulturerbe. Um Verschmutzungen der weißen Trassen zu verhindern, wollte man Touristen den Zutritt verwehren. Von diesem Vorhaben wich man ab, immerhin müssen Besucher nun aber barfuß sein. Die Cinque Terre (zu Deutsch: Fünf Ortschaften) zählen ebenfalls zum Weltkulturerbe. Die Natur leidet jedoch unter den bis zu 2,5 Millionen Besuchern jährlich. Deshalb will die Regierung Italiens den Tourismus in diesem Gebiet deutlich eingrenzen.
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