Die Rekordgewinner der Grammys

Michael Jackson (1985-2009) hält einen Grammy-Rekord, wie er zu seiner zu kurzen Ausnahmekarriere passt: 1984 staubte er acht der Trophäen ab. Insgesamt hat er allerdings

Michael Jackson (1985-2009) hält einen Grammy-Rekord, wie er zu seiner zu kurzen Ausnahmekarriere passt: 1984 staubte er acht der Trophäen ab. Insgesamt hat er allerdings "nur" 13, womit er noch lange nicht zu den erfolgreichsten Preisträgern gehört.

Michael Jackson (1985-2009) hält einen Grammy-Rekord, wie er zu seiner zu kurzen Ausnahmekarriere passt: 1984 staubte er acht der Trophäen ab. Insgesamt hat er allerdings Star-Cellist Yo-Yo Ma (60) etwa hat stolze 17 Grammys in seinem Schrank stehen. Soul-Legende Ray Charles (1930-2004) wurde im Laufe seiner Karriere ebenfalls mit 17 Grammys gewürdigt. Fünf davon bekam er 2005 posthum für sein letztes Album Jazz-Sänger Tony Bennett (89) kann auf 65 erfolgreiche Jahre zurückblicken, in denen er 18 Grammys gewann. Auch Gitarren-Held Eric Clapton (70) wurde mit 18 Grammys ausgezeichnet. Als es bei den Grammys noch eine Polka-Kategorie gab, war Jimmy Sturr (74) ihr König: Er gewann 18 von insgesamt 24 verliehenen Polka-Grammys. Respekt! Auch Aretha Franklin (73) hat 18 Grammys im Regal stehen. Mit Bruce Springsteen (66) ist eine der Rock-Größen schlechthin. Als solche hat der Jazz-Gitarrist Pat Metheny ist seit den 80ern Stammgast bei den Grammys: 20 der Awards hat er bereits gewonnen. Komponist Henry Mancini (1924-1994) war für zeitlose Stücke wie Der erfolgreichste Country-Musiker bei den Grammys ist Vince Gill (58) mit 20 Awards. Beyoncé (34) will hoch hinaus: Mit 52 Nominierungen ist sie bereits die meistnominierte Frau der Grammy-Geschichte. Mit 20 Awards ist sie fürs erste Im Grammy-Wettrennen mit Ehefrau Beyoncé liegt Rapper Jay Z (46) derzeit mit 21 Grammys um eine Trophäe vorn. Gleichauf liegt Rap-Kollege Kanye West (38) mit ebenfalls 21 Grammys. Auch Pop-Legende Paul McCartney (73) kommt auf 21 Grammys: 12 als Mitglied der Beatles, zwei mit Wings, sechs als Solo-Künstler und einer für den Song Die meisten Jazz-Grammys stehen im Trophäenregal von Chick Corea (74): 22 Awards gewann der Pianist bisher. Der legendäre Soundtrack-Komponist John Williams (84) hat neben fünf Oscars und vier Golden Globes stolze 22 Grammys im Regal stehen. Die irischen Rockstars U2 sind mit Abstand die erfolgreichste Band der Grammy-Geschichte. Mit 22 Awards können Bono (55) und Co. als einzige Gruppe in dieser Bestenliste mitmischen. Man muss nicht immer im Vordergrund stehen, um bei den Grammys abzuräumen: Al Schmitt (85) gewann 23 der Trophäen als Produzent und Tontechniker, unter anderem mit Alben von Toto, Ray Charles und Paul McCartney. Wunderkind Stevie Wonder (65) hatte seinen ersten Plattenvertrag mit elf Jahren in der Tasche und schrieb seitdem immer wieder Musikgeschichte. Unter anderem brachte ihm das bisher 25 Grammys ein. Vladimir Horowitz (1903-1989) gilt als einer der besten Pianisten aller Zeiten. Sein Ausnahmestatus lässt sich unter anderem an 25 Grammys ablesen. Erst vor kurzem musste sich die Musikwelt von einem der erfolgreichsten Grammy-Preisträger verabschieden: Der französische Dirigent und Komponist Pierre Boulez starb am 5. Januar 2016 im Alter von 90 Jahren. Er gewann insgesamt 26 Grammys. Die bisher erfolgreichste Frau in der Grammy-Geschichte ist Bluegrass-Musikerin Alison Krauss (44) mit 27 Grammys. Den zweiten Platz teilt sich Krauss mit Quincy Jones (82), der als Jazzmusiker und Produzent (unter anderem für Michael Jackson) ebenfalls 27 Grammys gewann. Die Liste der Grammy-Preisträger führt Georg Solti (1912-1997) an. Obwohl er als Jude aus seiner Heimat Ungarn fliehen musste, begann der Dirigent nach dem Krieg in Westdeutschland eine internationale Karriere, in deren Verlauf er 31 Grammys gewann.
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