Von der Killermaschine zum Menschenfreund

Wie stabil ein Denkmal ist, sieht man erst, wenn man daran rüttelt. Mit den ersten beiden

Wie stabil ein Denkmal ist, sieht man erst, wenn man daran rüttelt. Mit den ersten beiden "Terminator"-Filmen hat Regisseur James Cameron Film-Manifeste geschaffen, die dank tricktechnischem Aufwand und pessimistischer Grundhaltung Maßstäbe setzten.

Wie stabil ein Denkmal ist, sieht man erst, wenn man daran rüttelt. Mit den ersten beiden Für den damals 37-jährigen Arnold Schwarzenegger sollte die Killermaschine die Rolle des Lebens werden. Dabei war eigentlich Lance Henriksen vorgesehen, um den Terminator zu spielen. Regisseur Cameron musste den Österreicher überreden. Während für die Spezialeffekte und Masken in den neuen Filmen überwiegend Computer zum Einsatz kommen, setzte man in den ersten beiden Teilen noch auf handgemachte Effekte. Für sein Make-up in Schon mit dem dritten Film, Außer Arnold Schwarzenegger und Earl Boen war keiner der Schauspieler der ersten beiden Filme mehr daran beteiligt. Stattdessen übernahm Claire Danes, hier rechts im Bild, eine Rolle. Der Film erhielt immerhin noch solide Kritiken. Den Tiefpunkt erreichte die Reihe mit Fest steht: Aus der Killermaschine T-800 von einst ist ein ergrauter, gutmütiger, androider Menschenfreund geworden, der inmitten einer wirren Story und monotonen Blockbuster-Spektakel etwas aus der Zeit gefallen wirkt.
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