Proteste bei Großdemonstration in Köln

Mehr als 4.500 Demonstranten gingen in Köln auf die Straße, um gegen Salafisten zu demonstrieren.

Mehr als 4.500 Demonstranten gingen in Köln auf die Straße, um gegen Salafisten zu demonstrieren.

Mehr als 4.500 Demonstranten gingen in Köln auf die Straße, um gegen Salafisten zu demonstrieren. Bereits zu Beginn der Demo kam es zu ersten Ausschreitungen. Hooligans provozierten die Gegendemonstranten, die sich auf der anderen Seite des Kölner Bahnhofes versammelten. Noch vor dem Gang durch die Stadt schmetterte der Rednerführer seine islamophoben Parolen. Die Anzahl der Demonstranten übertraf die Schätzungen der Polizei bei weitem. Bereits im Vorfeld wurde um das Mitbringen von schwarz-rot-goldenen Fahnen gebeten. Der Gewaltzug durch die Kölner Innenstadt beginnt. Gewaltbereite Hooligans machten ihre Ankündigungen wahr: «Fliegt nur ein Stein in unsere Richtung, dann fliegen die Fäuste», so hieß es auf Facebook. Trotz der Auflagen der Polizei betrinken sich die Hooligans während des Demonstrationszuges - es sind erst wenige Meter hinter sich gebracht. Zahlreiche Rechtsradikale befinden sich unter den Hooligans. Trotz aller Versuche, den Medien glaubhaft zu machen, es handle sich hier um eine friedliche Kundgebung, werden die Teilnehmer zunehmend aggressiver. Nachdem mehrere Demonstranten mit Flaschen warfen, greift die Polizei mit Wasserwerfern ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der Zug durch die Stadt nimmt nach nur wenigen Metern ein jähes Ende. Nachdem die Polizei durchgriff, entwenden die gewaltbereiten Demonstranten Straßensperren und gehen auf die Polizisten los. 13 Einsatzkräfte wurden dabei verletzt.
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