Diese Politiker bekommen ihr Fett weg

Die Diskussion um seine horrenden Nebeneinkünfte und ein höheres Kanzlergehalt haben der Beliebtheit von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zugesetzt.

Die Diskussion um seine horrenden Nebeneinkünfte und ein höheres Kanzlergehalt haben der Beliebtheit von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zugesetzt. In Mainz wird er folglich als Raffzahn stilisiert.

Die Diskussion um seine horrenden Nebeneinkünfte und ein höheres Kanzlergehalt haben der Beliebtheit von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zugesetzt. Während Steinbrück bepackt mit Geldscheinen nach dem Kanzlergehalt greift, wollen ihm die Presse und die Linken verkörpert von bissigen Hunden an den Kragen. Wegen der hapernden Energiewende bekommt Umweltminister Peter Altmaier sein Fett weg: Er versucht als Pappkamerad einen Fernseher an ein Windrad anzuschließen. Der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck wird im Mainzer Karneval zum «Verpulver-Kurt». Unter seiner Obhut löst sich das Geld der Staatskasse in Schall und Rauch auf. Angespielt wird hier natürlich auf die Insolvenz des Nürburgrings, dessen Ausbau Beck vorangetrieben hatte. Ein Franzose sucht in Russland Asyl: So geschehen um den französischen Schauspieler Gérard Depardieu. Dort muss auch Angela Merkel leiden: In gewohnter Hau-Drauf-Manier haben die Kölner die Kanzlerin als Sau dargestellt, an deren Zitzen notleidende europäische Ferkel um jeden Euro kämpfen. Als besonders gierig erweisen sich dabei die Sorgenkinder der Eurozone, nämlich die griechischen, spanischen, portugiesischen und italienischen Ferkel. Geldsorgen umtreiben auch den nordrhein-westfälischen Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Dieser Neverending Story wächst schon ein Bart: Unter dem treffenden Slogan «Sankt Nimmerleinstag» mutieren die BER-Verantwortlichen Klaus Wowereit und Matthias Platzeck zur Tattergreisen. Denn die Mainzer gehen davon aus, dass die beiden SPD-Politiker den künftigen Hauptstadtflughafen als alte Männer mit langen Bärten eröffnen werden. Um den Titel «Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Beste im ganzen Land?» zanken sich Kurt Becks Nachfolgerin auf dem Ministerpräsidentposten in Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), und die CDU-Oppositionschefin Julia Klöckner. «Toll organ-isiert» finden die Mainzer die Organspende in Deutschland. Ähnlich mancher Klinik versteigert im Karneval ein Auktionator Herz und Leber an den Meistbietenden. Hirn gibt's schon für 11 Euro. Am Friedensnobelpreis für die EU haben die Kölner so ihre Zweifel und ihre Friedenstaube deshalb mit Waffenexportkisten umrahmt. Mainz stimmt schließlich zum Abgesang auf die Piratenpartei ein. Der Polit-Newcomer des vergangenen Jahres ist zuletzt gehörig abgesoffen.
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