Baumgartners Sprung in Bildern

Geschafft! Extremsportler Felix Baumgartner hat seinen waghalsigen Sprung vom Rande des Weltalls mit Bravour gemeistert. Keines der Schreckensszenarien ist eingetreten. Der Österreicher kann sich nun schnellster Mensch der Welt nennen.

Geschafft! Extremsportler Felix Baumgartner hat seinen waghalsigen Sprung vom Rande des Weltalls mit Bravour gemeistert. Keines der Schreckensszenarien ist eingetreten. Der Österreicher kann sich nun schnellster Mensch der Welt nennen.

Geschafft! Extremsportler Felix Baumgartner hat seinen waghalsigen Sprung vom Rande des Weltalls mit Bravour gemeistert. Keines der Schreckensszenarien ist eingetreten. Der Österreicher kann sich nun schnellster Mensch der Welt nennen. Hier steigt Baumgartner in seinem speziellen Druckanzug in die Kapsel, die ihn auf Absprunghöhe bringen soll. Sie stieg letztlich höher als erwartet: auf knapp über 39 Kilometer. Mehrere Stunden harrt der Österreicher in der Kapsel aus, bevor es losgeht. Er atmet reinen Sauerstoff, um den Stickstoff aus seinem Blut zu bekommen. So können sich später bei Überdruck keine Gasbläschen bilden. Draußen wird der Heliumballon bereitgemacht, der die Kapsel gen Weltall befördern soll. Überwacht wird die Mission vom Kontrollzentrum, das mit Baumgartner in ständigem Kontakt steht. Mit dem Projekt sollen wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse für die Raumfahrt gewonnen werden. Der Nutzen ist aber unter Experten umstritten. Den Aufstieg im Blick hat Baumgartners Mutter Eva. Sie bangte mit Familie und Freunden vor Ort in Roswell, New Mexico, um ihren Sohn. Auf dem Weg nach oben tauschen sich Baumgartner und Team-Mitglied Joe Kittinger über die Bedingungen aus. Kittinger selbst stellte mehrere Luftfahrt-Weltrekorde auf. Auf einer Höhe von 39 Kilometern angekommen, geht er mit dem Extremsportler eine Checkliste durch, um alle nötigen Vorkehrungen für den Absprung zu treffen. Dann sind es nur noch wenige Sekunden, bis Baumgartner springt. Nur geschützt von Druckanzug und Helm steht Baumgartner am Rande seiner Kapsel, um ihn herum scheinbar unendliche Weiten. Ein kleiner Schritt von der Leiter - und ein rund viereinhalb Minuten andauernder freier Fall beginnt. Nach weiteren viereinhalb Minuten ist alles vorbei. Baumgartner landet blitzsauber in der Wüste New Mexicos und kann schon kurz nach der Landung jubeln. Und seine Team-Mitglieder an der Basis jubeln mit. Er hat allen Grund zur Freude. Drei Rekorde hat Baumgartner mit seinem Sprung gebrochen: Er erzielte eine Höchstgeschwindigkeit von 1342,8 Stundenkilometern, war damit schneller als der Schall. Auf der anschließenden Pressekonferenz kommen Baumgartner (rechts), Kittinger (Mitte) und Betreuer Mike Todd aus dem Grinsen deshalb gar nicht mehr heraus.
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