Die grauenvollsten Amokläufe

Am 22. Juli eröffnet ein 18-jähriger Deutsch-Iraner das Feuer im OEZ München. Zehn Menschen kommen dabei ums Leben.

Am 22. Juli eröffnet ein 18-jähriger Deutsch-Iraner das Feuer im OEZ München. Zehn Menschen kommen dabei ums Leben.

Am 22. Juli eröffnet ein 18-jähriger Deutsch-Iraner das Feuer im OEZ München. Zehn Menschen kommen dabei ums Leben. Amoklauf am 3. April 2012 im kalifornischen Oakland: An einer christlichen Universität hat ein Ex-Student sieben Menschen getötet. Drei weitere wurden verletzt. Rund eine Stunde nach der Schießerei wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Wenige Stunden nach einer tödlichen Explosion im Regierungsviertel von Oslo richtet ein Bewaffneter am 22. Juli 2011 in einem Jugendlager auf der norwegischen Insel Utoya ein Blutbad an. Mindestens 85 Menschen kommen dabei um Leben. Am 9. April 2011 tötete ein 24-Jähriger in einem Einkaufszentrum sechs Menschen und verletzte 17 weitere, darunter zwei Kinder. Laut Augenberichten feuerte er kaltblütig in die Menge, bevor er sich selbst richtete. Am 7. April 2011 tötete ein 23-Jähriger an der Schule Tasso da Silveira in Realengo, einer Vorstadt von Rio de Janeiro in Brasilien, zwölf Schüler. 15 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Amoklauf im Einkaufszentrum: Am 8. Januar 2011 erschoss ein Amokläufer sechs Menschen in einem Einkaufsznetrum in Tucson und verletzte weitere zum Teil schwer. Unter ihnen befand sich auch die US-Abgeordnete Gabrielle Giffords. Am 11. März 2009 betrat ein 17-Jähriger die Albertville-Realschule in Winnenden, etwa 20 Kilometer von Stuttgart entfernt, und richtete ein Blutbad an. Er tötete 15 Menschen und zuletzt sich selbst, elf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Trauer am Jahrestag im finnischen Kauhjoki: Am 23. September 2008 tötete ein 22-Jähriger Berufsschüler zehn Menschen. Anschließend richtete er sich mit einem Schuss in den Kopf selbst. Am 16. April 2007 ereignet sich einer der folgenschwersten Amokläufe der US-Geschichte: Ein 23-Jähriger schießt auf dem Campus der Virgina Tech in Blackburg wild um sich, tötet 32 Menschen und verletzt 19 weitere. Anschließend richtet er sich selbst. Zwölf Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und eine Polizisten: Das ist die traurige Bilanz des Amoklaufs in Erfurt, der sich am 26. April 2002 ereignete. Ein 19-Jähriger war am Vormittag in die Schule eingedrungen und hatte gezielt getötet. Das Schulmassaker in der Columbine High School gilt als eines der ersten seiner Art: Zwei Schüler töteten am 20. April 1999 zwölf Mitschüler sowie einen Lehrer und verwundeten 24 weitere Menschen. Anschließend erschossen sie sich selbst.
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