Die geheimsten Orte der Welt

Was liegt unter der dicken Eisdecke der Antarktis? Verschwörungstheoretiker glauben, dass Hitler hier einen geheimen Bunker bauen ließ und nach seinem Tod sogar selbst unter dem ewigen Eis begraben wurde.

Was liegt unter der dicken Eisdecke der Antarktis? Verschwörungstheoretiker glauben, dass Hitler hier einen geheimen Bunker bauen ließ und nach seinem Tod sogar selbst unter dem ewigen Eis begraben wurde. Leben könnte es tatsächlich unter dem Eispanzer geben. Allerdings in etwas anderer Hinsicht.

Was liegt unter der dicken Eisdecke der Antarktis? Verschwörungstheoretiker glauben, dass Hitler hier einen geheimen Bunker bauen ließ und nach seinem Tod sogar selbst unter dem ewigen Eis begraben wurde. Am russischen Wostoksee, einem subglazialen See unter dem Eis der Antarktis, ist es Wissenschaftlern kürzlich gelungen, ein Loch zu bohren. Sie vermuten darunter nun einzigartige Lebensformen und Organismen. Die Arche Noah des Pflanzenlebens: Tief unter der Erde, auf der Insel Spitzbergen etwa 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt, lagert ein Samentresor im ewigen Eis. Bis zu 4,5 Millionen Samenproben können hier gelagert werden. Ein Kontakt zur Außenwelt kommt für sie nicht in Frage. Eindringlinge von außen werden nicht geduldet - und notfalls auch getötet. Vehement verteidigt der Indianerstamm der Mashco-Piro sein Land im Regenwald Perus. Was treiben die Russen am Jamantau, dem höchsten Berg des südlichen Ural? Es gibt Menschen, die glauben, es gebe einen geheimen, atombombensicheren Bunker unter dem Berg, sogar Lebensmittel und Kleidung soll es zu kaufen geben. Area 51 gilt als Liebling unter Verschwörungstheoretikern weltweit. Die Annahme hält sich hartnäckig, dass die Amerikaner auf dem militärischen Sperrgebiet in der Wüste Nevadas Kontakt zu Aliens aufnehmen und erforschen würden. Ähnlich mysteriös geht es in der Wüste Gobi in Nordchina zu. Seltsame Muster auf den Satellitenaufnahmen von Google Earth sorgten für Rätselraten. Außerirdische? Geheime chinesische Militäranlagen? Oder einfach nur ein Kartenfehler? Jonathan Hill, Spezialist der Raumfahrteinrichtung für Mars-Flüge an der Universität von Arizona, enthüllte Ende 2011, dass die ominösen Muster «ziemlich sicher» der Kalibrierung von Spionagesatelliten dienten. Und dann gibt es da noch die Inseln, die gar keine sind. Immer wieder glaubten Seefahrer, neues Land entdeckt zu haben. Sogar in Karten wurden die Inseln eingetragen - danach gesichtet wurden die sogenannten Phantominseln aber nie wieder. Weniger geheim, aber dafür umso gefährlicher: Die Marokkanische Mauer gilt als das längste Minenfeld der Welt. 2500 bis 2700 Kilometer misst der Sandwall in der Westsahara - gesichert ist er durch Stacheldraht, Granaten und Landminen.
Weitere Fotostrecken Zum Artikel