Schlittschuh laufen und Sauna mitten in Hamburg

Männer in Anzügen, Frauen auf Highheels und Kinder mit Schlittschuhen wagen sich aufs Eis. Seit 15 Jahren gab es das Alstereisvergnügen in Hamburg nicht mehr.

Männer in Anzügen, Frauen auf Highheels und Kinder mit Schlittschuhen wagen sich aufs Eis. Seit 15 Jahren gab es das Alstereisvergnügen in Hamburg nicht mehr.

Männer in Anzügen, Frauen auf Highheels und Kinder mit Schlittschuhen wagen sich aufs Eis. Seit 15 Jahren gab es das Alstereisvergnügen in Hamburg nicht mehr. Tausende amüsierten sich auf der zugefrorenen Außenalster bei strahlendem Sonnenschein auf Deutschlands größter Winterparty auf dem Eis. An Glühwein- und Wurstbuden am Ufer schunkelten sich die Menschen in der Kälte warm. «Die Leute strömen jetzt schon in Massen zu uns», sagt Sören Wegner vom Schlittschuh-Verleih am Uferstand der Außenalster. «Schlittschuhe sind überall ausverkauft, und die meisten sind froh, hier noch welche zu bekommen.» Das Alstereisvergnügen ist Deutschlands größtes Wintervolksfest. Die Polizei rechnet für das Wochenende mit bis zu einer Million Besucher. Der vierjährige Friedrich Fust (Mitte) wagt auf der zugefrorenen Außenalster mit seiner Mutter Petra (links) und seinem Grossvater Joachim erste Schritte auf Schlittschuhen. Anders als damals dürfen aber in diesem Jahr keine Stände auf dem Eis stehen. Für Aufsehen sorgen auf den Alsterwiesen eine mobile Sauna und ein Whirlpool. Schon am Mittwoch schob diese Radfahrerin mit Schlittschuhen ihr Fahrrad über die Außenalster. Wilhelm Maehl, Abteilungsleiter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, maß am Mittwoch noch mal die Dicke des Eises und gab dann die Fläche fürs Vergnügen frei.
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