Zwei Familien durch Naturkatastrophe zerstört

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Billi Cramer mit ihrem Mann Burkhard und den beiden gemeinsamen Kindern Henry und Mika. (v.l. Noah Hartung, Veronica Ferres, Roeland Wiesnekker, Lenny Den Dooven)

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Billi Cramer (Veronica Ferres) mit ihrem Mann Burkhard (Roeland Wiesnekker) und den beiden gemeinsamen Kindern Henry (Noah Hartung, links) und Mika (Lenny Den Dooven). Weihnachten 2004 will Billi nicht in Deutschland verbringen, weil sie alles an den gerade erst gestorbenen Vater erinnert. Deshalb macht sich die Familie auf nach Thailand. Tsunami - das Leben danach ist die Verfilmung der wahren Geschicht von Billi Cramer.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Billi Cramer mit ihrem Mann Burkhard und den beiden gemeinsamen Kindern Henry und Mika. (v.l. Noah Hartung, Veronica Ferres, Roeland Wiesnekker, Lenny Den Dooven) In Thailand angekommen, sieht alles nach einem erholsamen Urlaub aus. Billi schickt Kinder und Mann kurz zum Strand, weil sie in Ruhe ihre Haare waschen möchte. Billi Cramer (Veronica Ferres) stürmt aus dem oberen Stockwerk ihres Hotels in Richtung Pool, um ihre Familie zu finden. Der Weg ist durch Wassermassen versperrt. Wie Kriegsflüchtlinge werden die Menschen aus dem Katastrophengebiet ins Hinterland des thailändischen Phuket transportiert. Billi Cramer wird mit anderen Hotelgästen auf einen Jeep geladen. Nur mit einem Bademantel bekleidet und getrennt von ihrer Familie wartet Billi (Veronica Ferres) mit Soohee (Anchayaporn Thongsom) Billi (Veronica Ferres) sucht bei dem Tempel, der als Sammelstelle für Informationen über Vermisste dient, nach ihrer Familie. Billi hält sich an dem fest, was ihr noch geblieben ist: Auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Familie muss Billi gestützt werden. Zurück in Deutschland erwartet Billi nur Leere. Von ihrer quälenden Sehnsucht getrieben, riecht sie an den Schlafanzügen ihrer Kinder. Seelsorger Dr. Papadopoulos (Michael Sideris) besucht Billi zu Hause, um sie zu einer Therapie zu bewegen, doch Billi sieht darin keinen Sinn. Er schlägt ihr auch vor, einen Mann zu kontaktieren, dem das gleiche Schicksal widerfahren ist. Michael Schäffer (Hans-Werner Meyer) hat seine Frau und die beiden Töchter durch den Tsunami verloren. Er ist neugierig auf die Frau, die ihn angerufen hat und liest über Billis Schicksal im Internet. Nach Monaten der Verzweiflung treffen sich Billi und Michael in München. Zusammen erleben sie zum ersten Mal wieder Momente, in denen sie sich lebendig fühlen. Aber der Schmerz ist weiterhin bei beiden groß. Billi und Michael versuchen sich im Vergessen, besuchen sogar eine Diskothek und fragen sich vor allem: Was machen wir hier eigentlich? Billi liest Michael die Zeugnisse seiner verstorbenen Kinder vor, die er bisher nicht anschauen konnte. Sie wissen nicht wohin mit ihrer Trauer und Wut. Zwar fliehen sie gemeinsam nach Südfrankreich, aber auch der Abstand von zuhause hilft nicht. Sie kann nicht anders und zieht sich wieder von Michael zurück: Billi reist zurück nach Phuket und nimmt am Gedenkschrein für ihre verstorbene Familie Abschied. Im Waisenhaus in Phuket überbringt sie die Weihnachtsgeschenke, die eigentlich für ihre eigenen Kinder gedacht waren. Zurück in Deutschland besinnt sie sich. Ihr Gefühl sagt, dass Michael nicht nur ein Trostspender in der Not war. Es ist Liebe. Die Vorbilder und ihre Darsteller
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