Flirten unter freiem Himmel

Louis Renault auf der Voiturette - natürlich oben ohne! Das Cabriolet ist quasi der Urzustand des Automobils, das Dach kommt später.

Louis Renault auf der Voiturette - natürlich «oben ohne»! Das Cabriolet ist quasi der Urzustand des Automobils, das Dach kommt später.

Cabriolets erinnern an schöne Frauen - der Plein Air von von Renault lockte 1969 schon Miss Germany Marlene Schmidt und noch heute ist er ein Hingucker. Louis Renault auf der Voiturette - natürlich oben ohne! Das Cabriolet ist quasi der Urzustand des Automobils, das Dach kommt später. Renault schickt in der goldenen Epoche der 1920er Jahre Modelle wie den Nervasport ins Rennen, bestückt mit kräftigen Achtzylindermotoren. Der italienische Designer Pietro Frua kreiert den kleinen Floride ... ... in dem Leinwandgöttin Brigitte Bardot gerne Platz nimmt. Das klar gezeichnete Cabrio hat neben dem versenkbaren Faltdach ein optionales Stahl-Hardtop zu bieten, genau wie die amerikanische Corvette. Beim Plein Air kürzen die Designer das Dach radikal weg und verzichten sogar auf Türen. Kurz nach dem Plein Air schiebt Renault den Rodéo nach. Die Frontscheibe kann man nach vorn umklappen und die klapprigen Türen ganz aushängen. Wenn jemand vor Freude Luftsprünge vollführt, heißt das im Französischen cabrioler. Futter für Visionen liefert Renault immer wieder selbst mit Cabriolet-Studien. Zur Serienfertigung fehlt den Franzosen aber meist der Mut, der Spider von 1995 bleibt die Ausnahme. 1986 holt der Renault 5 das Cabriolet vom Strand wieder in die Stadt zurück. Während der offene VW Golf mit Schutzbügel zum Erdbeerkörbchen wird, verzichtet der R5 auf den Henkel. Aktuell gibt es zwei Cabriolets im Renault-Programm: den Mégane CC und den kleinen Roadster Wind.
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