Schneller, flacher, breiter

Exklusiver geht es kaum: Insgesamt nur 356 Piloten dürfen im Porsche 911 Speedster hinterm Lenkrad Platz nehmen. Gerade mal 70 Renner werden nach Deutschland ausgeliefert ...

Exklusiver geht es kaum: Insgesamt nur 356 Piloten dürfen im Porsche 911 Speedster hinterm Lenkrad Platz nehmen. Gerade mal 70 Renner werden nach Deutschland ausgeliefert ...

Exklusiver geht es kaum: Insgesamt nur 356 Piloten dürfen im Porsche 911 Speedster hinterm Lenkrad Platz nehmen. Gerade mal 70 Renner werden nach Deutschland ausgeliefert ... ... die restlichen Exemplare verstreuen sich von Zuffenhausen aus in alle Welt: Auch aus China und dem Mittleren Osten flattern die Bestellungen ins Haus. Standfest: Mit den dicken 19-Zöllern steht der Speedster felsenfest auf dem Asphalt. Die Hinterreifen in der Dimension 305 sind richtige Walzen, vorn rollt der Speedster auf 235er Reifen(links Modell 2011, rechts G-Modell 1989). Für Ferry Porsche war die Sache klar: Fahrspaß wird nicht durch Komfort erzeugt, lautete die Devise des Sportwagen-Konstrukteurs. Mit dem puristischen Flitzer von einst hat der technologisch hochgerüstete Speedster trotzdem nicht mehr viel z Allein das Wort Speedster verursacht bei Porsche-Fans eine Gänsehaut. Bei wilder Kurvenhatz dient die ins Lederlenkrad eingenähte Zwölf-Uhr-Markierung als Orientierungspunkt, und wie vom 911er gewohnt, ist die Lenkung bei jedem Tempo höchst präzise. Im Jahr 1954 kostete der 356 Speedster 12.200 D-Mark. Fast sechs Jahrzehnte später muss man schon etwas mehr auf den Tisch legen: Für 201.682 Euro gibt's das teure Spielzeug - immerhin mit Vollausstattung ab Werk. Das dickes Hinterteil ist das Markenzeichen des 911 Speedster. Unterbrochen wird der voluminöse Doppelhöcker durch zwei Klappen, die eine lebenswichtige Funktion erfüllen: Im Fall der (Un-)Fälle schießen hier in Sekundenbruchteilen die mit Federn vorgespa Optisch ist der Speedster die offene Version des 911 Sport Classic. Er hat die gleiche markante Front mit der breiten Schürze und den winzigen Kühlschlitzen für die Bremsen. Den Speedster gibt es nur in weiß oder im kräftigen Blauton True Blue, mit einer dazu passenden schwarz-blauen Lederausstattung. Der 356 Speedster von 1954: 760 Kilo Lebendgewicht, leichte Schalensitze, eine superkurze Windschutzscheibe und ein flatterndes Notverdeck konzentrierten die Aufmerksamkeit des Piloten allein auf die Straße.
Weitere Fotostrecken Zum Artikel