Herausforderung Elektro-TÜV

Längst reicht es nicht mehr aus, neue Modelle über die Teststrecke zu jagen ...

Längst reicht es nicht mehr aus, neue Modelle über die Teststrecke zu jagen ...

Längst reicht es nicht mehr aus, neue Modelle über die Teststrecke zu jagen ... ... in spezialisierten Prüfzentren testen Autobauer inzwischen auch die Wechselwirkungen von Motoren, Hochvoltbatterien und elektronischen Assistenten unter realen Bedingungen. Zwar sind Gefährdungen durch elektromagnetische Unverträglichkeit die Ausnahme - doch gehen neben Automobilherstellern besonders Luftfahrtunternehmen auf Nummer sicher: Mobiltelefone und andere elektronische Geräte sind in den Start- und Landephasen unter Seit 1998 gibt es das Gesetz über die elektronische Verträglichkeit von Geräten, dem eine EU-Richtlinie zugrunde liegt. Darin heißt es, dass elektrische Geräte andere Anlagen und auch Telekommunikationseinrichtungen nicht in ihrer Funktion stören dürfen. Audi besitzt seit den 1990er Jahren ein eigenes EMV-Prüfzentrum, wo die verschiedenen elektronischen Bauteile des Fahrzeugs im Gesamtzusammenhang getestet werden können. Im Prüflabor können reale Fahrzustände simuliert werden. Für ungestörten Radio- und Funkempfang im Fahrzeug müssen die Komponenten bestimmte Grenzwerte einhalten. Geschieht dies nicht, hören die Fahrzeuginsassen ein nerviges Knacken - gefährlich sind diese Störungen jedoch nicht. Elektroantriebe stellen die Prüfspezialisten vor neue Herausforderungen: Durch die wesentlich höheren Spannungen sind die Störungen 50mal stärker als bei herkömmlicher Kraftfahrzeugen. Deshalb ist der komplette Hochvoltbereich abgeschirmt, um störende Ab
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