Chic gegen praktiĉ

Citroen C5 Tourer (vorn) und Skoda Superb Combi (hinten) sind angetreten um den deutschen Kombi-Markt aufzumischen. Doch können sie auf Augenhöhe mitspielen?

Citroen C5 Tourer (vorn) und Skoda Superb Combi (hinten) sind angetreten um den deutschen Kombi-Markt aufzumischen. Doch können sie auf Augenhöhe mitspielen?

Citroen C5 Tourer (vorn) und Skoda Superb Combi (hinten) sind angetreten um den deutschen Kombi-Markt aufzumischen. Doch können sie auf Augenhöhe mitspielen? Leicht wird es keiner der beiden Ladeesel haben. Beide sind üppig dimensioniert mit einer fast identischen Länge. Der Franzose ist nur ein Zentimeterchen kürzer als sein tschechischer Lasten-Kollege. Kraftvolle Aggregate der Zwei-Liter-Klasse mit Commonrail-Diesel nebst Turboaufladung finden sich bei beiden unter der Motorhaube. Der Franzose verfügt über die komfortablere Fahrwerksabstimmung dank seiner Hydropneumatik. Doch auch der Skoda Superb Combi weiß zu überzeugen. Einen klaren Siegerpunkt erhält der Skoda für seine 633 bis 1865 Liter Ladekapazität und die elektrische Heckklappe. Der Citroen C5 Tourer, der nur 533 bis 1490 Liter bietet, bringt keine praktischen Verladedetails mit. Übersichtlich und fahrerorientiert geht es im Inneren des Skoda Superb Combi zu. Hingegen ist den Franzosen das Lenkrad mit feststehender Narbe und den vielen Knöpfen gänzlich misslungen. Denn praktisch und intuitiv bedienbar ist das nicht. Für einen Preis von 30.600 Euro fährt der Citroen C5 Tourer ziemlich komplett ausgestattet vor. Der Skoda Superb Combi ist schon ab 23.950 Euro zu haben. Doch mit empfehlenswerter Ausstattungsvariante Ambition und als 170 PS starker Superb Combi 2.0 TDI muss man schon 31.650 Euro berappen. Im Ergebnis ist der Skoda Superb Combi der bessere Lademeister mit nahezu perfektem Preis-Leistungsverhältnis und fährt dem Citroen C5 Tourer davon.
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