Style gegen Mehrwert

Der Citroën C3 (links) und der Toyota iQ sind zwar in puncto Preis und Motorisierung fast gleich, aber die Unterschiede zwischen beiden sind für ihre Größe riesig.

Der Citroën C3 (links) und der Toyota iQ sind zwar in puncto Preis und Motorisierung fast gleich, aber die Unterschiede zwischen beiden sind für ihre Größe riesig.

Der Citroën C3 (links) und der Toyota iQ sind zwar in puncto Preis und Motorisierung fast gleich, aber die Unterschiede zwischen beiden sind für ihre Größe riesig. Kein Pluspunkt: Der Toyota iQ ist mit seinen nicht einmal drei Metern Länge fast einen Meter kürzer als sein französisches Pendant, doch um in der Stadt wie der Smart querparken zu können, ist der iQ nicht kurz genug. Mogelpackung: Der kleine Japaner wird zwar als 4-Sitzer vermarktet  doch schon für eine dritte Person muss sich zusammengekuschelt werden. Dank cleverem Armaturenbrett kann der Beifahrer weit vorrutschen, nur so passt ein Dritter auf den Rück So erfrischend der Innenraum auch anmutet, die Bedienung der Schalterchen und Knöpfe aus nicht immer gut verarbeitetem Kunststoff artet oft in eine nervenraubende Fummelei aus. Klappt man die hinteren Rücklehnen um, werden aus 32 Liter Stauraum immerhin 238 - nur wohin jetzt mit den Kopfstützen. Und immer daran denken: Jetzt bloß nicht abrupt bremsen, sonst hat man den gesamten Einkauf auf dem Schoß. Der wirkliche 4-Sitzer: Der C3 von Citroën bietet vorn nicht mehr Platz als der Micro-Japaner, aber hinten kommen tatsächlich zwei weitere Insassen unter. Dank der vier Türen wird der Einstieg auch keine Akrobatiknummer. Die Ladefläche des C3 ist mit 300 Litern Volumen deutlich größer - auch ohne Umklappen. Zudem bleibt das Ladegut dort, wo es hingehört - im Kofferraum. Langeweile pur dafür im französischen Kleinwagen. Doch auch diese Einfallslosigkeit hat System: Schnell findet man sich im Inneren zurecht und weiß die Aufgeräumtheit zu schätzen. Das Microfahrzeug iQ von Toyota verfügt über 68 PS und kostet 12.900 Euro. 200 Euro günstiger ist das französische Modell C3, ausgestattet mit 60 PS. Für welchen der beiden Cityflitzer man sich letztlich entscheidet, hängt davon ab, ob man eher Wert auf Äußeres legt (iQ) oder sich von inneren Werten überzeugen lässt (C3).
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