Ein Land versinkt im Wasser

Fünf Millionen Kinder leider unter den Wassermassen, die Tod und Hunger ins Land gebracht haben. Noch immer ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Unterdessen nehmen Plünderungen im Land

Fünf Millionen Kinder leider unter den Wassermassen, die Tod und Hunger ins Land gebracht haben. Noch immer ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Unterdessen nehmen Plünderungen im Land zu...

Fünf Millionen Kinder leider unter den Wassermassen, die Tod und Hunger ins Land gebracht haben. Noch immer ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Unterdessen nehmen Plünderungen im Land ...und bewaffnete Polizisten patrouillieren in den überfluteten Städten. Die Flut breitet sich unterdessen weiter aus, die Flüsse transportieren die Wassermassen vom Norden in den Süden des Landes. ...beginnen die Nahrungsmittel knapp zu werden. Viele Tirere sind in den Fluten ertrunken. Auch das Saatgut für die nächste Saison ist zerstört, berichten Hilfsorganisationen. Die Menschen versuchen, das Wichtigste zu retten und aus den betroffenen Gebieten zu fliehen. Dort bedroht verschmutztes Trinkwasser, fehlende sanitäre Anlagen und eine zerstörte medizinische Grundversorgung die Gesundheit derMenschen. Das ohnehin arme Pakistan blickt jetzt in eine ungewisse Zukunft. Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe wird Jahrzehnte dauern, schätzen Experten. Die Nahrungs-, Kleidungs- und Medikamentenhilfe rollt langsam an - viel zu spät, wie Kritiker betonen. Hubschrauber bringen Erste-Hilfe-Pakete ins überflutete Pakistan... ...und verzweifelte Einwohner kämpfen um die wenigen Hilfsgüter. Eine von der Europäischen Union vorgeschlagene internationale Geberkonferenz wird aber wohl erst in einigen Wochen stattfinden. Hilfsorganisationen bitten deshalb um Spenden, damit sie die Notversorgung der Bevölkerung gewährleisten können. Die Notunterkünfte aber bieten nur einem Bruchteil der Millionen Obdachlosen vorübergehenden Schutz. Ärzte sind im FLutgebiet knapp - und die Seuchengefahr steigt. So sagt etwa Unicef-Regionaldirektor Daniel Toole: Wir haben nicht Hunderttausende, sondern Millionen Frauen und Kinder, die gefährdet sind. Vor allem Durchfall, Cholera und Atem Um das Leid der Menschen zu lindern, bitten auch die Kirchen um Spenden für die Not leidenden Menschen. Es sei ein Gebot der Nächstenliebe, den Betroffenen umfassend und schnell zu helfen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von katholischer und evang
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