Land unter auf dem Campingplatz

Unter Wasser ist es sowieso nass. Die Taucher lassen sich vom Regen nicht stören.

Unter Wasser ist es sowieso nass. Die Taucher lassen sich vom Regen nicht stören.

Unter Wasser ist es sowieso nass. Die Taucher lassen sich vom Regen nicht stören. Aber eigentlich sollte doch die Sonne scheinen, wenn man wieder auftaucht. Wenn stattdessen der Campingplatz abtaucht, müssen Taktiken her, um die Stimmung hochzuhalten. Jens Huster aus Zwickau hat die gute Laune offenbar im Blut. Man muss was mit sich anzufangen wissen sagt sich da leicht. Den Untergrund befestigen. Tauchen, schwimmen, spazierengehen, grillen. Ein Gesicht ziehen bringt nichts, findet er. Ein kleiner Fototermin ist zur Abwechslung aber allemal willkommen. Jürgen Arnsberger lebt in Schweden, er kennt die Sache mit dem Wetter zu Genüge. Dass es ihnen gar nichts ausmacht, will seine Frau aber nicht so recht unterschreiben. Doch im Wohnwagen haben sie immerhin Fußbodenheizung. Zwei Accessoires, an denen es hier offenbar mangelt. Kein Wunder, dass die Bewohner anderswo ihr Glück suchen. Wenn die Menschen die Flucht ergreifen, erobern die Schwäne das Seeufer zurück. Sogar ihre Brut haben sie hier untergebracht. Diese jungen Männer aus Schmalkalden sehen vorerst keinen Grund, die Zelte abzubrechen. Sie haben sie ja auch gerade erst aufgebaut. Es erwartet sie ein langes Wochenende mit Bier und alten Freunden. Da ist der Regen wirklich nur eine Randnotiz. Drei Frauen und ein Hund in einem Eriba. Da hilft nur Schokolade und der feste Wille, den Leipziger Zoo zu sehen. Dafür sind Christa Hourani und Angela und Irmgard Wöhl nämlich eigentlich angereist. Der See kann nichts dafür, dass ihm der Zeltplatz nacheifern will. Er empfängt Badegäste bei jedem Wetter. Der frisch aufgeschüttete Sand bleibt jetzt an den Gummischuhen der Camper kleben. Glücklich, wer sich nicht über Körnchen in Zelt und Wohnwagen ärgert. Und da drüben wird's doch tatsächlich wieder hell ...
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