Der Sa-MM-ler

Ein Blick in die zahlreichen Garagen bringt mehr Klarheit: BMW M1, mehrere M3, M5, M6, ein neuer Z4, ein beige-grauer 2002 tii oder der beeindruckend klassische 3.0 CSL. So eine Sammlung gibt es auf der ganzen Welt nicht noch einmal.

Ein Blick in die zahlreichen Garagen bringt mehr Klarheit: BMW M1, mehrere M3, M5, M6, ein neuer Z4, ein beige-grauer 2002 tii oder der beeindruckend klassische 3.0 CSL. So eine Sammlung gibt es auf der ganzen Welt nicht noch einmal.

Ein Blick in die zahlreichen Garagen bringt mehr Klarheit: BMW M1, mehrere M3, M5, M6, ein neuer Z4, ein beige-grauer 2002 tii oder der beeindruckend klassische 3.0 CSL. So eine Sammlung gibt es auf der ganzen Welt nicht noch einmal. Im Alltag fahre ich meistens in meinem 750er mit Chauffeur, erzählt Masakuni Hosobuchi gelassen, am Wochenende bewege ich jedoch nur meine M-Modelle, besonders gerne auch den alten M1. Knapp 20 Fahrzeuge stehen in Hallen und Garagen rund um das Wohnhaus. Doch das ist gerade einmal ein Drittel der gesamten Sammlung. Ich sage meiner Frau nicht, wie viele Autos ich wirklich habe. Ich denke, es sind rund dreimal so viele ... Doch meine Tochter kennt alle meine Autos, sagt der Vorsitzende des BMW-Clubs Japan lachend, die ist gerade neun. Wenn sie einen Führerschein hat, darf sie die natürlich alle fahren. In der exklusiven Sammlung gibt es auch zwei BMW Z1: einen in Schwarz, einen in Rot. Mit dem roten Alpina-Z1 hat Masakuni Hosobuchi den Eltern seiner Frau seinerzeit die offizielle Aufwartung gemacht. Zehn seiner älteren Fahrzeuge stehen jeweils zu Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in der Werkstatt. Ist es besonders aufwendig, werden die Fahrzeuge gleich nach München ins Classic Center zur großen Durchsicht geschickt. Masakuni Hosobuchi: Ich liebe einzeln angefertigte Autos, seitdem ich auf der IAA 1993 einen M3 Individual gesehen habe. Den musste ich einfach haben. Kein Wunder, dass Hosobuchi seit vielen Jahren Präsident des japanischen BMW Clubs ist. Ich sammle jedoch nicht jedes Auto. Irgendwo muss man ja einmal anfangen. Das ist bei mir mein Geburtsjahr 1960, klärt er auf. So sehr sich Masakuni Hosobuchi für die aktuellen Modelle aus München begeistern kann, so sehr liegt ihm auch das bewährte am Herzen ... Mir sind Traditionen und die Familie sehr wichtig. Unsere Familie wohnt in diesem Haus seit 26 Generationen, über 500 Jahre lang, erzählt der grauhaarige Mann, der seit Jahren dem japanischen olympischen Komitee angehört. Obwohl sich Hosobuchi eine riesige Villa im Herzen von Tokio leisten könnte, wohnt er zusammen mit Frau und Tochter nordwestlich der Innenstadt in einer wenig elitären Gegend. Nichts in dem Haus deutet auf die geheime Leidenschaft des japanischen Geschäftsmannes hin. Rudern, seine Teilnahme an Olympischen Spielen als Rudertrainer wie zuletzt in Athen oder Peking sind ihm wichtig. Doch trotz seiner exklusiven Sammlung hat er nach wie vor automobile Träume: Ich wünsche mir natürlich, dass BMW wieder einen neuen M1 baut.
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