Der Forscher mit neuem Antrieb

90 Länder soll der neue Explorer 2011 ab dem Winter auskundschaften. Europa steht vorerst nicht auf der Agenda.

90 Länder soll der neue Explorer 2011 ab dem Winter auskundschaften. Europa steht vorerst nicht auf der Agenda.

90 Länder soll der neue Explorer 2011 ab dem Winter auskundschaften. Europa steht vorerst nicht auf der Agenda. Statt mit dem uralt V8 erforscht der neue Explorer nun maximal mit einer V6-Motorisierung, die 290 PS leistet. Neue Motoren halten Einzug: Das Basismodell kommt mit einem Vierzylinder-Turbo namens EcoBoost und 237 PS daher. Das klingt nicht so forsch, aber auch nach nicht ganz soviel Durst wie die Vorgängermodelle ihn hatten. Ford hat keine Angaben zum konkreten Verbrauch gemacht, aber er soll um 30 Prozent gesunken sein. Auch Allradantrieb gibt's nicht mehr serienmäßig, sondern nur auf Wunsch; beim Vierzylinder ist auch das nicht möglich. Mit dem Terrain Management System kann der Pilot das richtige Programm für Straße, Schnee und Sand wählen. Per Drehknopf lässt sich der Antriebsmodus ansteuern, mit dem sich der Explorer durch die örtlichen Herausforderungen wühlen soll. Fans halten den Explorer nicht mehr für Offroad tauglich. Aber der neue Explorer soll ja auch vielmehr neue Kunden aufspüren, als das Gelände erkunden. Sicherheitsgurte mit integrierten Airbags garantieren auch die Sicherheit auf den hinteren Plätzen. Dabei hätte man vor allem an die lieben Kleinen gedacht, die von den Airbag-Gurten profitieren sollen, sagt Ford. Durch die dunklen D-Säulen bilden die hinteren Seitenfenster optisch eine Einheit mit der Heckscheibe, ähnlich wie beim Ford Flex. Die elektronische Extraliste ist lang und reicht von A wie Abstandsregeltempomat bis Z wie Zoomfunktion integrierte Rückfahrkamera. 22.300 Euro kostet das Basismodell inklusive ESP, Klima, Tempomat, CD-Radio und elektrischen Fensterhebern. Wer zuschlagen will, muss sich allerdings um einen Importeur bemühen.
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