Sein schlechter Ruf macht ihm das Leben schwer

Als Viehräuber gebrandmarkt wurde der Wolf  im 18. und 19. Jahrhundert in Deutschland gnadenlos gejagt und war bis in die 1990er Jahre ausgerottet.

Als Viehräuber gebrandmarkt wurde der Wolf  im 18. und 19. Jahrhundert in Deutschland gnadenlos gejagt und war bis in die 1990er Jahre ausgerottet. Seit 1990 steht er unter Schutz und immer mehr Wölfe sind aus dem Ausland - vor allem aus Polen - eingewandert. Die Population wird immer größer  - allein in der Lausitz leben 30 bis 60 Tiere.

Als Viehräuber gebrandmarkt wurde der Wolf  im 18. und 19. Jahrhundert in Deutschland gnadenlos gejagt und war bis in die 1990er Jahre ausgerottet. Kaum zu glauben, dass aus so kleinen Welpen einmal Grauwölfe werden, die 30 bis 40 Kilo wiegen und eine Schulterhöhe von 70 bis 90 Zentimeter haben. Dann suchen sie sich einen Partner und gründen ihre eigene Familie. Dass Wölfe gefährlich aussehen mag sein. Dass sich viele Menschen auch heute noch vor Wölfen fürchten, rührt wohl daher, dass die Tiere in Märchen wie Rotkäppchen als Bösewichte dargestellt werden, die sogar Menschen fressen wollen. Positiv dargestellt ist der Wolf in Mythen und Geschichten, in denen Muttertiere Menschenkinder zusammen mit ihren Welpen großziehen. Manchmal sind die Rollen aber auch vertauscht und der Mensch muss mutterlose Miniwölfe mit dem Fläschchen peppeln - wie hier im niedersächsischen Wolfcenter Dörverden.
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