Die DFB-Kicker in der Einzelkritik

Allein für sein knallgelbes Torwarttrikot hätte Manuel Neuer eine Karte in selbiger Farbe verdient gehabt.

Allein für sein knallgelbes Torwarttrikot hätte der Schalker eine Karte in selbiger Farbe verdient gehabt. Der 24-Jährige konnte sich gegen die Serben ebenso wenig auszeichnen wie gegen Australien, er strahlte überhaupt keine Sicherheit aus und war auch am Gegentreffer nicht ganz schuldlos - der Fünf-Meter-Raum ist sein Revier. Note: 4.

Allein für sein knallgelbes Torwarttrikot hätte Manuel Neuer eine Karte in selbiger Farbe verdient gehabt. Philipp Lahm: Der Kapitän agierte seltsam fahrig. Per Mertesacker: Der Bremer Innenverteidiger muss das Gegentor auf seine Kappe nehmen. Arne Friedrich: Der Innenverteidiger spielte solide, sah aber beim Gegentor genauso unglücklich aus wie die Kollegen Mertesacker und Neuer. Note: 3,5. Holger Badstuber: Der 21-Jährige offenbarte auf der ungeliebeten Linksverteidigerposition altbekannte Schwächen. Bastian Schweinsteiger: Sollte eigentlich die ordnende Hand im deutschen Spiel sein, verlangsamte aber das Spiel wie in schlechten, alten Zeiten. Sami Khedira: Der Stuttgarter bewies wieder Offensivqualitäten. Lukas Podolski: Der Kölner war stets bemüht, aber total glücklos. Mesut Özil: Der deutsche Spielgestalter blieb weitgehend blass. An die Leistung vom Australien-Spiel kam er nicht einmal annähernd ran. Ohne Wirkung nach vorne. Note: 4. Thomas Müller: Auch er konnte seine Leistung vom Australien-Spiel nicht bestätigen. Miroslav Klose sah die gelb-rote Karte. Cacau: War sofort im Spiel, agierte aber unglücklich. Marko Marin: Der gebürtige Serbe hatte zwanzig Minuten Zeit, mit seinen Dribblings für Gefahr zu sorgen. Marin konnte sich aber nicht wirklich in Szene setzen, litt aber auch unter den ungenauen Zuspielen seiner Mitspieler. Note: 5. Mario Gomez: Hatte 13 Minuten Zeit zu zeigen, dass er ein Sturmtank ist. Seine Körpersprache aber signalisierte nur Niedergeschlagenheit.
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