Düstere Kriegsfantasie

Viel Ballern, wenig gute Inszenierung: Necrovision 2: Lost Company.

Viel Ballern, wenig gute Inszenierung. Necrovision 2: Lost Company schafft es nicht in die Mittelklasse der guten Shooter. Dazu sind Story und Inszenierung einfach zu platt. Der Armee aus Untoten und Dämonen ist nur mit einem Mittel beizukommen: Dauerfeuer.

Viel Ballern, wenig gute Inszenierung: Necrovision 2: Lost Company. Grafisch wirkt das Spiel teilweise unfertig. An anderen Stelle wird deutlich: In der technischen Umsetzung hinkt der Shooter etwas hinterher. Die gegnerische Seuchenarmee hat einen Vorteil: Sie läuft dem Spieler direkt ins Visier. Situationen, in denen eine Gasmaske nötig ist, sollen dem Spiel einen besonderen Reiz verleihen. Der Flugkampf sorgt für etwas Abwechslung im einseitigen Ballern. Allerdings muss der Spieler dafür im Spiel deutlich voranschreiten. Die meisten Fahrzeuge im Spiel sind unbewegliche Kulisse. Viele davon lassen sich nicht einmal erklimmen. Krachbumm muss sein: Ohne explosive Verhältnisse ist ein Shooter nur ein halber. Necrovision 2: Lost Company spielt zwar vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs. Nicht nur das, was einmal ein menschlicher Gegner war, wird über den Bildschirm geschickt. Auch vor tierisch bissigen Gegenspielern macht der Shoter nicht halt. Videosequenzen überbrücken wichtige, aber nicht unbedingt spielnotwendige Szenen. Irgendwann wird auch dem Protagonisten klar: Hier hat eine höhere Macht ihre Finger im Spiel. Selbst Fantasy-Fans haben die Gegnerwahl schnell über. Dafür haben die Entwickler einfach zu viele Figurarten integriert.
Weitere Fotostrecken Zum Artikel