Zum Ersten, zum Zweiten, zum Bösewichter jagen

Zwei Originale: Sean Connery alias James Bond vor dem Agentenflitzer alias Aston Martin DB5.

Zwei Originale: Sean Connery alias James Bond vor dem Agentenflitzer alias Aston Martin DB5.

Zwei Originale: Sean Connery alias James Bond vor dem Agentenflitzer alias Aston Martin DB5. Der 1964er Aston Martin DB5, mit dem James Bond in den Filmen Goldfinger und Thunderball gefahren ist, kommt im Herbst unter den Hammer. Seit den 1960er Jahren wurde er nicht verändert, nun aber zaghaft restauriert und mit einer Motorrevision des 282 PS starken Sechszylinders wieder fahrbereit gemacht. Expertenschätzungen zufolge wird der Hammer erst bei 3,5 Millionen Pfund fallen - umgerechnet rund 4,2 Millionen Euro. Der Erlös der Versteigerung kommt der Jerry Lee-Stiftung zugute, die sich um die Bekämpfung von Armut und Kriminalität kümmert. Scheut kein Blitzlicht: Der DB5 hat nicht nur das gewisse Etwas, sondern auch gewisse Extras, wie der Nummernschild-Wechsler. Zwei 7,6 mm Maschinengewehre hinter den Frontblinkern können ausgefahren werden, die natürlich nicht funktionstüchtig sind. Dazu kommen ein kugelsicheres Schutzschild zum Ausfahren im Kofferraum und der Schleudersitz für unliebsame Beifahrer, bedienbar über einen geheimen Knopf im Schalthebel. Gegen Kopfschmerzen: die heraussprengbare Dachpartie, die bei der Betätigung des Schleudersitzes nicht unwichtig war. Für die entspannte Fahrt in den Feierabend einfach die Metallklingen zum Aufschlitzen gegnerischer Reifen ausfahren, statt dem Mittelfinger. Nicht im Film, aber im Auto: Ein Telefon in der Fahrertür, ausfahrbare Rammstangen, eine Vorrichtung zum Abwurf von Nägeln und ein Waffenschub unter dem Sitz. Wer den Aston Martin mit eigenen Augen sehen will, der sollte im Juni im altehrwürdigen Stoke Park Club vorbeischauen. Dort wird der DB5 vor historischer Kulisse präsentiert.
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