Auto und Ampel im Gespräch

Wir präsentieren die Vision des vernetzten Verkehrs, sagt Cornelius Menig, Leiter des Travolution-Projekts.

«Wir präsentieren die Vision des vernetzten Verkehrs», sagt Cornelius Menig, Leiter des Travolution-Projekts.

Wir präsentieren die Vision des vernetzten Verkehrs, sagt Cornelius Menig, Leiter des Travolution-Projekts. 25 Ampelanlagen in Ingolstadt sind bereits vernetzt, bis Ende des Jahres sollen es 52 sein. Die Kommunikation mit dem Auto geschieht auf zwei Wegen ... ... entweder drahtlos von der Ampel direkt zum Auto über das verschlüsselte Automotive WLAN oder über einen Umweg ... ... die Ampel ist dann mit einem zentralen Verkehrsrechner verbunden, der wiederum mit dem Auto Kontakt aufnehmen kann. Noch besteht die Technik aus mehreren Boxen, Kabeln und Sensoren im Kofferraum der Testflotte. In Zukunft soll sie aber extrem schrumpfen und im Fuß der GPS-Antenne des Navigationssystems Platz finden. Wann das serienreif sein könnte, verrät Audi nicht. Während an der Umsetzung der Ampel-Kommunikation noch gefeilt wird, machen andere Elemente der Travolution bereits einen serienreifen Eindruck. So muss man dank Vernetzung weder beim Tanken noch beim Parken das Portmonee zücken: Das Auto meldet sich per Wlan an der Zapfsäule beziehungsweise der Schranke an. Die Kreditkarte des Fahrers ist im System hinterlegt. Der Fahrer bestätigt die Bezahlung, nach dem Tanken oder Parken wird die Summe abgebucht. Das erspart dem Fahrer das Anstehen an der Kasse und macht die Zapfsäule schnell wieder frei. Vor allem letzteres, so der Manager eines Mineralölkonzerns am Rande der Travolution-Demonstration, mache dieses Bezahlzsystem auch für Tankstellenpächter interessant.
Weitere Fotostrecken Zum Artikel