Tischgeschirr im Wandel

Porzellan ist nicht nur Untersetzer für Speisen und Getränke, sondern kann auch Menschen schmücken.

Porzellan ist nicht nur Untersetzer für Speisen und Getränke, sondern kann auch Menschen schmücken.

Porzellan ist nicht nur Untersetzer für Speisen und Getränke, sondern kann auch Menschen schmücken. # In Sachen Tischgeschirr setzt man heute hingegen gern klare Linien. Diese Tasse allerdings ist durch ihre drei Löcher eine Falle für alle Rechtshänder. Das Gefäß ist eine Spezialanforderung für einen Erfurter Händler, der auch Linkshänder-Produkte spezial Doch poppiges Design ist nicht erst ein Trend der jüngsten Jahrzehnte. Diese Kanne stammt aus dem Jahr 1930 und ist ein Beispiel für Spritzdekor, das im Zeichen des Bauhaus stand. Porzellandesign kennt keine Grenzen. Die Serie Diagonale entwarf die Designerin Johanna Hitzler. Ein Design für sich prägt die Objekte aus DDR-Zeiten. Rationell ist der unzweifelhaft treffende Name für diese Serie, die 1968 aus dem VEB Porzellanwerk Colditz lief. Zu sehen sind die Stücke in der Wernigeroder Privatausstellung Formgestalt Schwungvolles Design für ganz besonderes Porzellan: Diese Kanne der Könitz Porzellan GmbH ist aus hoch gebranntem, transparentem Material. Das typische Meißener Zwiebelmuster ist ein Klassiker im Geschirr-Schrank. Seit vergangenem Jahr gibt es für das teure Traditionsporzellan auch ein Outlet. Obwohl viele junge Leute sich kein klassisches Porzellan mehr zulegen, kann sich die Meißener Porze Eine Königin unter den Tassen: Kaiserin Auguste Victoria ziert die Edeltasse. Das Porzellanikon in Selb zeigt noch bis 2. November 2010 die Ausstellung Königstraum und Massenware. Beim englischen Traditionshersteller Waterford Wedgwood hingegen läuft es nicht so gut wie in Meißen. Das Unternehmen musste 2008 Insolvenz anmelden. Gerne versuchen sich auch Stardesigner am Material. Luigi Colani zum Beispiel baut Kaffeebecher mit Fingerdelle.
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