Das denkt Sebastian Niehoff

Das Kneipenviertel Bermuda-Dreieck in Bochum. Weil viele Erinnerungen daran hängen.

Das Kneipenviertel Bermuda-Dreieck in Bochum. Weil viele Erinnerungen daran hängen. An die ersten Dates zum Beispiel. Wenn man eine Perle aus Bochum hatte, ist man immer ins Café Konkret gegangen. Und im Sommer ist es wunderschön, da zu sitzen und Leute zu beobachten. In Szenevierteln von Städten wie Hamburg kommen nur die coolen oder alternativen Leute vorbei. In Bochum sieht man die Jungen und Alten, die Armen und Reichen, die Gebildeten und Ungebildeten, und auch die Penner sind dabei.

Das Kneipenviertel Bermuda-Dreieck in Bochum. Weil viele Erinnerungen daran hängen. Das negative Image vom verbauten, grauen Industrieland. Das gilt besonders fürs Ruhrgebiet. Ich bleibe hier und ziehe nicht weg, wie viele andere. Die wollen dahin, wo was abgeht, nach Berlin oder Hamburg, und verstehen gar nicht, wie schön es hier ist. ... ich die Menschen mag und die Sprache, die hier gesprochen wird. Nicht nur im Ruhrgebiet, sondern etwa auch in Köln.  immer noch so sein wie jetzt - aber die ganzen coolen Leute sind dann weg, wenn sich nichts ändert.
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