Die Ministerpräsidenten von NRW

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzen die Briten 1946 Rudolf Amelunxen (l.) als parteilosen Ministerpräsidenten ein. Schon 1947 wird er durch den ersten frei gewählten Regierungschef abgelöst - Karl Arnold (r.) von der CDU. Der Schwabe stürzt 1956 über ein ko

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzen die Briten 1946 Rudolf Amelunxen (l.) als parteilosen Ministerpräsidenten ein. Schon 1947 wird er durch den ersten frei gewählten Regierungschef abgelöst - Karl Arnold (r.) von der CDU. Der Schwabe stürzt 1956 über ein Misstrauensvotum. Dabei richtet sich der Koalitionswechsel der FDP eher gegen den bundespolitischen Kurs von Konrad Adenauer als gegen Arnold selbst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzen die Briten 1946 Rudolf Amelunxen (l.) als parteilosen Ministerpräsidenten ein. Schon 1947 wird er durch den ersten frei gewählten Regierungschef abgelöst - Karl Arnold (r.) von der CDU. Der Schwabe stürzt 1956 über ein ko Arnolds Nachfolger wird Fritz Steinhoff (M.) von der SPD. Der Bergmann und spätere Journalist überlebte als Sozialdemokrat die Internierung durch die Nazis in mehreren KZs. Nach dem Krieg wurde er dann Oberbürgermeister von Hagen. Als Ministerpäsident  vo Franz Meyers (l.) von der CDU wird 1958 als Ministerpräsident von NRW vereidigt. Die Amtszeit des Mönchengladbachers endet 1966 durch ein konstruktives Mißtrauensvotum. Bis zum Amtsantritt von Jürgen Rüttgers 2005 bleibt er der vorerst letzte CDU-Minister Mit Heinz Kühn beginnt die Ära der sozialdemokratischen Ministerpräsidenten in NRW. Kühn regiert von 1966 bis 1978 - als Chef der zweiten sozialliberalen Koaltion aus SPD und FDP in Nordrhein-Westalen. Er ist DER Ministerpräsident von NRW schlechthin: Johannes Rau ist 20 Jahre lang im Amt, von 1978 bis 1998. Unter dem Motto Versöhnen statt spalten tritt er als Kümmer für die normalen Menschen auf, nicht als großer Ideologe. Ein Witz charak Nach seiner Vereidigung als neuer nordrhein-westfälischer Ministerpräsident im Mai 1998 hebt Wolfgang Clement (SPD) auf der Regierungsbank im Düsseldorfer Landtag beide Hände. Er bleibt bis 2002 Regierungschef, dann wechselt er als Bundesminister für Arbe Peer Steinbrück, bis dahin NRW-Finanzminister, übernimmt im November 2002 das Amt des Ministerpräsidenten von seinem SPD-Parteikollegen Wolfgang Clement. Der in Hamburg geborene Steinbrück muss bei der Wahl 2005 eine herbe Niederlage einstecken, hat für s CDU-Mann Jürgen Rüttgers gelingt es 2005, die 39-jährige Vorherrschaft der SPD in Nordrhein-Westfalen zu brechen und mit einer schwarz-gelben Mehrheit neuer Ministerpräsident zu werden. Bei der Landtagswahl 2010 kämpft er dann nach mehreren Affären ein kn ... Doch durch Stimmgewinne der Grünen sichert sich ein rot-grünes Bündnis bei der Wahl einen Vorsprung vor Schwarz-Gelb. Da SPD und Grüne trotzdem eine absolute Mehrheit verfehlen, bilden sie eine Minderheitsregierung. Die Linkspartei enthält sich u Nachdem die rot-grüne Minderheitsregierung mit ihrem Haushaltsentwurf gescheitert war und der Landtag sich daraufhin aufgelöst hatte, gab es am 13. Mai 2012 schon Neuwahlen.
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