Sie balgen sich um die Opel-Rettung

Er ist zumindest offiziell der Zeremonienmeister: GM-Chef Frederick, genannt Fritz, Henderson.

Er ist zumindest offiziell der Zeremonienmeister: General-Motors-Chef Frederick, genannt Fritz, Henderson.

Er ist zumindest offiziell der Zeremonienmeister: GM-Chef Frederick, genannt Fritz, Henderson. General-Motors-Vize John Smith ist der offizielle Unterhändler des amerikanischen Autobauers. Die RHJ-Spitze im Anmarsch: Leonhard Fischer (l.) und Gerd Häusler (r.). Die Austrokanadier fahren vor: Magna-Gründer Frank Stronach (l.) und Geschäftsführer Siegfried Wolf haben ihr Angebot mehrfach nachgebessert. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gibt den Kümmerer, hält sich jedoch alle Optionen offen. Sie folgt ihrem Wirtschaftsminister und ist entsprechend Magna-Fan: Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Opel-Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz tritt nicht immer leise auf. Die Pose sitzt: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU), der artig für die Beschäftigten am Stammsitz Rüsselsheim trommelt. Er bangt insbesondere um die Arbeitsplätze im Eisenacher Werk: Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU). Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) kann es schon nicht mehr mit ansehen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) ist in Sachen Opel insofern parteiisch, als dass derzeit gut 2000 Mitarbeiter im Bochumer Werk arbeiten. Der Neutrale. Fred Irwin, Chef der amerikanischen Handelskammer in Deutschland leitet als Unparteiischer die Opel-Treuhand-Gesellschaft. Wird der neue Investor auch so viel Liebe zum deutschen Traditionshersteller mitbringen wie diese beiden?
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