Die Ministerpräsidenten seit 1945

Die beiden ersten Ministerpräsidenten, Karl Geiler (parteilos, Bild) und Ludwig Bergsträsser (SPD), wurden von der US-Besatzungsmacht eingesetzt. Von dieser übernahm Professor Bergsträsser den Auftrag, eine Verwaltung mit Sitz in Darmstadt aufzubauen. Min

Die beiden ersten Ministerpräsidenten, Karl Geiler (parteilos, Bild) und Ludwig Bergsträsser (SPD), wurden von der US-Besatzungsmacht eingesetzt. Von dieser übernahm Professor Bergsträsser den Auftrag, eine Verwaltung mit Sitz in Darmstadt aufzubauen. Ministerpräsident des neuen Staates Groß-Hessen war vom 12. Oktober 1945 bis 20. Dezember 1946 dann der Hochschullehrer Geiler.

Die beiden ersten Ministerpräsidenten, Karl Geiler (parteilos, Bild) und Ludwig Bergsträsser (SPD), wurden von der US-Besatzungsmacht eingesetzt. Von dieser übernahm Professor Bergsträsser den Auftrag, eine Verwaltung mit Sitz in Darmstadt aufzubauen. Min Christian Stock (1884 - 1967, links) war der erste gewählte hessische Ministerpräsident nach dem Krieg. Der Sohn eines Zigarrenarbeiters aus Darmstadt war Sekretär der Tabakarbeiter-Gewerkschaft, später Direktor der AOK und Präsident der Landesversicherun Georg August Zinn (1901 - 1976, SPD) ist der bis heute am längsten amtierende Ministerpräsident von Hessen. Der gelernte Rechtsanwalt war zunächst Justizminister, von 1951 bis 1969 dann Regierungschef. Er gilt als einer der Gründerväter des Landes Hessen Albert Osswald (1919 - 1996, SPD) war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident. Der Maurersohn amtierte von 1957 bis 1963 als Oberbürgermeister von Gießen. Im Kabinett Zinn war er Wirtschafts-, dann Finanzminister. Als Ministerpräsident führte er zunächst die Walter Wallmann, Jahrgang 1932, der erste CDU-Ministerpräsident: Der Richter und Frankfurter Oberbürgermeister wurde im April 1987 zum Ministerpräsidenten gewählt, als die CDU knapp die Landtagswahl gewann und mit der FDP koalierte. Eine Verwicklung in di Hans Eichel (Jahrgang 1941, SPD) wurde 1975 mit 33 Jahren zu Deutschlands jüngstem Oberbürgermeister von Kassel gewählt. Bei der Landtagswahl 1991 wurde die SPD mit knappem Vorsprung stärkste Partei und bildete eine Koalition mit den Grünen unter Eichel a Roland Koch, Jahrgang 1958, CDU, ist zwar der Verlierer der Wahl vom Januar 2008, geht aber nach dem einjährigen Gezerre um die schließlich gescheiterte Regierungsbildung als klarer Favorit in die erneute Landtagswahl. In seinem Wahlkampf verzichtete er d
Weitere Fotostrecken Zum Artikel