07.09.2020, 15.28 Uhr

Warner Bros.: "Tenet" liefert nur magere Einspielergebnisse in den USA

Jack Cutmore-Scott, John David Washington und Robert Pattinson (v.l.n.r.) in Christopher Nolans Blockbuster

Jack Cutmore-Scott, John David Washington und Robert Pattinson (v.l.n.r.) in Christopher Nolans Blockbuster "Tenet". Bild: Melinda Sue Gordon/2020 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved./spot on news

Trotz Corona-Krise hat man sich von Christopher Nolans (50, "Inception") Science-Fiction-Epos "Tenet" Großes erhofft. Er ist der erste Blockbuster, der seit Ausbruch der Pandemie auf der Kinoleinwand zu sehen ist. Die Einspielergebnisse geben jedoch nur wenig Anlass zum Jubeln. Ausgerechnet in den USA brachte der Film seit seinem Start vor acht Tagen nur 20,2 Millionen US-Dollar (umgerechnet circa 17 Millionen Euro) an den Kinokassen ein.

Hier gibt es den Science-Fiction-Thriller "Inception" von Christopher Nolan.

Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtet, entspreche das aber etwa den Erwartungen des Studios Warner Bros., das "Tenet" produziert hat. "Wir befinden uns auf unbekanntem Territorium, jeder Vergleich mit der Welt vor Covid-19 wäre also ungerecht und ohne Basis", heißt es von Seiten des Unternehmens.

Produktionskosten von 200 Millionen Dollar

Die Produktionskosten von "Tenet" sollen sich auf 200 Millionen US-Dollar (circa 168 Millionen Euro) belaufen. Laut "Variety" nähert sich der Blockbuster an den internationalen Kinokassen insgesamt aber zumindest der 150-Millionen-Dollar-Marke (circa 126 Millionen Euro). Ende August lief der Film in 41 Ländern an, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Korea. Auch hier zeigten sich die Filmproduzenten mit den Einnahmen am Startwochenende zufrieden.

"Wir haben international einen fantastischen Start hingelegt und könnten nicht zufriedener sein ", kommentierte Toby Emmerich, Vorsitzender der Warner Bros. Pictures Group, die ersten Einspielergebnisse. 53 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 44,5 Millionen Euro) setzte "Tenet" international am ersten Wochenende um. Der Erfolg von "Tenet" kann nicht wie bei Blockbustern vor Corona bereits am ersten Wochenende abgemessen werden. Das weiß auch Toby Emmerich: "Angesichts der beispiellosen Umstände [...] wissen wir, dass wir einen Marathon und keinen Sprint laufen." Der Film soll weltweit viele Wochen im Kino zu sehen sein.

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Themen: Film, USA