28.03.2019, 08.25 Uhr

Software-Panne bei Flugsicherung: Endlich behoben! Luftraum wieder frei

Am Frankfurter Flughafen sollen am Montag 35 Flüge ausfallen. Allein bei der Lufthansa könnten 2000 Passagiere betroffen sein.

Am Frankfurter Flughafen sollen am Montag 35 Flüge ausfallen. Allein bei der Lufthansa könnten 2000 Passagiere betroffen sein. Bild: Axel Heimken/dpa

Wegen der weiterhin andauernden Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) sind auch am Dienstag Flüge abgesagt worden. Am Frankfurter Flughafen wurden wegen der Beschränkungen im Luftraum 54 von rund 1350 geplanten Verbindungen gestrichen, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport mitteilte. Der Hauptkunde Lufthansa sagte nach eigenen Angaben 50 Flüge mit rund 4100 betroffenen Passagieren ab, was ungefähr der Größenordnung vom Montag entsprach. In der Nacht zum Donnerstag wurde das Problem endlich behoben.

Lufthansa muss wegen Software-Panne 46 Flüge ab Frankfurt streichen

Wegen Software-Problemen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) musste die Lufthansa am Montag (25. März) am Frankfurter Flughafen 46 Flüge streichen.

Die anhaltenden Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben zu Wochenbeginn zu weiteren Verspätungen und Flugausfällen geführt. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden bis Mittag 68 von rund 1400 geplanten Flugbewegungen gestrichen, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport am Montag berichtete. Beim Hauptkunden Lufthansa mussten 46 Flüge mit rund 4500 betroffenen Passagieren abgesagt werden.Zunächst hatte die Gesellschaft von 22 Absagen berichtet.

Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung sorgen für Einschränkungen im Flugverkehr

Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

Die betroffene Software stellt nach früheren DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen.

Software-Probleme werden noch einige Tage für Probleme sorgen

Laut einer Mitteilung der Flugsicherung vom Montagmorgen wird erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versucht, eine alternative Software zu installieren. Bis auf weiteres dürfen im Luftraum über Südwestdeutschland nur 75 Prozent der sonst üblichen Flugbewegungen stattfinden.

Die Probleme dauern bereits seit Mittwoch vergangener Woche an. Als Ursache wird ein Software-Update aus dem Februar vermutet. Allerdings läuft das Programm in den anderen DFS-Centern in München, Karlsruhe und Bremen fehlerfrei.

Update vom 28.03.2019: Software-Problem bei Flugsicherung behoben - Luftraum wieder frei

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat die Probleme in ihrer Lotsen-Software behoben. In der Nacht zum Donnerstag habe man eine bewährte Vorgängerversion installiert, teilte die bundeseigene GmbH am Donnerstag in Langen bei Frankfurt mit. Die aus Sicherheitsgründen verhängte Leistungsminderung des Luftraumes wurde aufgehoben.

Die Störung war laut DFS auf das Center Langen bei Frankfurt begrenzt. Dessen Bereich reicht grob vom Bodensee bis Kassel und von der niederländischen Grenze bis Thüringen. In dem Gebiet befinden sich die größeren Flughäfen Frankfurt, Stuttgart, Köln-Bonn und in Teilen der An- und Abflug Düsseldorf. Behinderungen gab es vor allem in Frankfurt, wo täglich mehrere Dutzend Flüge abgesagt wurden.

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pap/loc/news.de/dpa
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