05.06.2018, 15.04 Uhr

Produktrückruf Juni 2018 aktuell: Krebs-Gefahr! Hersteller ruft giftigen Apfelsaft zurück

In Meissner Apfelsaft wurden erneut Schimmelpilzgifte gefunden (Symbolbild).

In Meissner Apfelsaft wurden erneut Schimmelpilzgifte gefunden (Symbolbild). Bild: Patrick Pleul/dpa

Erneut kam es bei der Max Wustlich Fruchtsaftkelterei zu einer Verunreinigung im Produktionsprozess. Bereits im Mai 2018 rief das Unternehmen Apfelsaft zurück, der möglicherweise mit Schimmelpilzen belastet war. Nun wurde offenbar eine weitere Charge kontaminiert.

Produktrückuf: Meissner Apfelsaft der Max Wustlich Fruchtsaftkelterei mit Schimmel belastet

Die Max Wustlich Fruchtsaftkelterei warnt aktuell vor dem Verzehr von Meissner Apfelsaft, mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 30.01.20, 26.03.20, beziehungsweise 11.04.20 da dieser möglicherweise mit Patulin, einem Schimmelpilzgift, belastet ist. Der Hersteller hat bereits reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Handel genommen. Der Saft wurde ausschließlich in Sachsen verkauft.

Apfelsaft-Rückruf! Schimmelpilzgift Patulin kann Krebs auslösen

Kunden, die dennoch eines der betroffenen Produkte gekauft haben, werden aufgefordert, diese nicht zu verzehren und sie am jeweiligen Kaufort gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben – auch ohne Vorlage des Kassenbons. Das Schimmelpilzgift Patulin kann in höheren Dosen zu Übelkeit, einer Magenschleimhautentzündung und Schädigung der Leber führen. In Tierversuchen wird es teilweise als krebserregend eingeschätzt.

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jat/loc/news.de
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