15.05.2018, 10.58 Uhr

Neuer Ärger für Elon Musk: Pannen-Serie reißt nicht ab! Deutscher im Tesla tödlich verunglückt 

Das Videostandbild zeigt die Unfallszene nach einem tödlichen Unfall mit einem Tesla-Elektroauto auf dem Highway 101 bei Mountain View, der sich im März 2018 ereignete.

Das Videostandbild zeigt die Unfallszene nach einem tödlichen Unfall mit einem Tesla-Elektroauto auf dem Highway 101 bei Mountain View, der sich im März 2018 ereignete. Bild: dpa

Bei einem Unfall mit seinem Tesla-Elektroauto ist ein 48-jähriger Deutscher in der Schweiz in seinem Auto verbrannt. Die Feuerwehr im Kanton Tessin prüft nun, ob die Batterien des Fahrzeugs den Brand beschleunigt haben könnten, wie sie auf Facebook mitteilte. Von Tesla war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Zuerst hatte die "Schwäbische Zeitung" über den Vorfall berichtet.

Deutscher verunglückt tödlich im Tesla

Der Fahrer aus Baden-Württemberg war nach Angaben der Polizei am vergangenen Donnerstag auf der A2 nahe des Monte-Ceneri-Tunnels in nördlicher Richtung unterwegs. Er habe aus zunächst ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei in die Mittelleitplanke geprallt. Der Wagen habe sich überschlagen und Feuer gefangen. Der Fahrer habe nicht gerettet werden können.

Feuerwehr untersuchtLithium-Ionen-Akkus

Die Feuerwehr mutmaßt, dass der Brand durch Überhitzung des Lithium-Ionen-Akkus beschleunigt worden sein könnte. Auslöser, so die Feuerwehr, könne eine chemische Reaktion, ein "thermisches Durchgehen", gewesen sein.

Dies ist nicht die erste Panne der Autoschmiede Tesla. Erst vergangene Woche "war ein selbstfahrendes Model S bei Salt Lake City (Utah) ungebremst mit rund 100 Stundenkilometern in einen Feuerwehrzug gerast, der an einer roten Ampel stand", berichtet die "Bild"-Zeitung. Die 28-jährige Fahrerin kam mit einem gebrochenen Fuß davon. Im März war ein Fahrer eines Model X bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Tesla-Chef Elon Musk äußert sich zum Horror-Crash

Nach dem erneuten Zwischenfall durch ein Tesla-Modell meldete sich nun auch Tesla-Chef Elon Musk via Twitter zu Wort. "Es ist ein totales Schlamassel, dass der Tesla-Unfall, der zu einem gebrochenen Gelenk geführt hat, auf den ersten Seiten der Nachrichten gelandet ist", schrieb er an seine 24 Millionen Follower. Und fügt hinzu: "Die 40 000 Menschen, die im vergangenen Jahr bei Autounfällen ums Leben gekommen sind, werden dagegen kaum erwähnt."

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sba/fka/news.de/dpa
Themen: Feuerwehr
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