02.03.2018, 08.55 Uhr

Preishammer bei Aldi: Butter wieder teurer! DAS sind günstige Alternativen

Butterpreise steigen erneut.

Butterpreise steigen erneut. Bild: dpa

Erst vor ein paar Wochen senkten die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd den Preis für ein 250-Gramm-Paket Deutsche Markenbutter massiv. Für ein Stück Butter waren nun 30 Cent weniger fällig. Bauernverbände waren angesichts des Preisrutschs alarmiert. Nun rudern die Discountriesen wieder zurück: Von 1,29 Euro werden die Butterpreise wieder auf 1,59 Euro steigen. Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet. Im Herbst 2017 erreichte der Butterpreis mit 1,99 Euro eine Rekordhöhe.

Aldi erhöht Butterpreise - Konkurrenz zieht womöglich nach

Es sei voraussichtlich nur eine Frage von Stunden oder wenigen Tagen, bis der neue Preis auch von der Branche übernommen werde, sagte der Handelsexperte Matthias Queck von der Analystengruppe der "Lebensmittel Zeitung".

Traditionell zähle der Butterpreis zu den sogenannten Eckpreisen im Handel und sei für viele Menschen ein gefühltes Indiz für die Entwicklung der Preise, so Queck. Angesichts der Preisschwankungen könne jedoch auch ein Aldi nicht an Dauertiefpreisen festhalten. Die neuen Verträge zwischen dem Lebensmitteleinzelhandel und den Produzenten laufen nach Informationen der Zeitung über zwei Monate. Marktbeobachter gingen jedoch davon aus, dass das neue Preisniveau langfristig Bestand haben werde.

Teure Butter? Das sind die kostengünstigen Alternativen

Für viele gehört der Buttergeschmack zum Kochen und Backen einfach dazu. Wer jedoch darauf verzichten kann und gleichzeitig Geld sparen möchte, findet im Handel einige Alternativen.

Beim Backen lässt sich Butter fast immer eins zu eins durch Margarine ersetzen. Im vergangenen Jahr testete Stiftung Warentest 20 Margarinen. Acht Produkte erhielten das Testurteil "Gut". Darunter auch Deli-Reform und Eigenmarken von Handelsketten. In Rührteigen kann man auch Apfelmus oder eine zerdrückte Banane als Fettersatz nehmen. Um Konsistenz zu bewahren sollte man jedoch noch neutrales Pflanzenöl hinzugeben. Auch beim Anbraten für Fleisch und Fisch kann man Pflanzenöle nehmen. Doch dabei muss man darauf achten, wie heiß das Öl erhitzt werden darf, damit keine gesundheitsschädigenden Stoffe entstehen.

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bua/fka/news.de/dpa
Themen: Aldi, Butter
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