29.01.2018, 09.31 Uhr

Weniger Plastikverpackung: Darum gibt es nun auch beim Discounter loses Obst und Gemüse

Lidl, Aldi und Co. wollen Plastikverpackungen reduzieren.

Lidl, Aldi und Co. wollen Plastikverpackungen reduzieren. Bild: dpa

Die großen deutschen Lebensmittelhändler wie Aldi,Lidl, Edeka und Rewe bemühen sich zunehmend, den Verpackungsmüll aus Kunststoff zu reduzieren.

Aldi Nord betonte, generelles Ziel sei es, "den Anteil unverpackter Obst und Gemüseartikel sukzessive zu erhöhen, um einen Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmaterial zu leisten". Aldi Süd wies darauf hin, dass das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren die Gesamtmenge an Verkaufsverpackungen insgesamt um acht Prozent reduziert habe - und das bei steigenden Umsatzzahlen.

Keine Plastikverpackung! Loses Obst und Gemüse im Discounter

Aktuell werde getestet, ob weitere Obst- und Gemüsesorten offen angeboten werden könnten. Ab dem zweiten Quartal dieses Jahres will der Discounter außerdem bei Bio-Tomaten Graspapier- und Zuckerrohrschalen als Verpackungsalternativen testen.

Auch Lidl betonte: "Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, den Einsatz von Verpackungsmaterial zu reduzieren." So biete das Unternehmen immer mehr unverpacktes Obst und Gemüse an. Außerdem teste Lidl seit über einem halben Jahr Zellulosenetze aus zertifiziertem Buchenholz für Bio-Kartoffeln und Bio-Zwiebeln, sowie eine gartenkompostierbare Folie auf Zellulose-Basis für Bio-Tomaten und Bio-Paprika.

Ökologische Verpackungen als Plastikalternative

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka betonte auf dpa-Anfrage, die Reduzierung von Verpackungen sei ein Schwerpunktthema bei den Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. Der Anteil ökologisch vorteilhafterer Verpackungen werde "kontinuierlich erhöht".

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Auch Rewe hat bereits verschiedene Initiativen zur Plastikvermeidung gestartet. So werden seit Oktober vergangenen Jahres Bananen nur noch unverpackt verkauft. Außerdem testete das Unternehmen die Kennzeichnung von Bio-Avocados und Bio-Süßkartoffeln mit Laser-Logos, um unnötige Verpackungen zu vermeiden.

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bua/news.de/dpa
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