13.11.2017, 10.15 Uhr

Forderung von IG Metall und FDP: Auch FDP für Anpassung der Arbeitszeiten

Arbeitgebervertreter und Politiker fordern flexiblere Arbeitszeiten.

Arbeitgebervertreter und Politiker fordern flexiblere Arbeitszeiten. Bild: Armin Weigel/dpa

Die Menschen wünschten sich mehr Flexibilität und Selbstbestimmung, doch viele könnten es sich nicht leisten, kürzer zu arbeiten, argumentiert die IG Metall. "Deshalb brauchen wir für Menschen in besonderen Situationen einen teilweisen Ausgleich des fehlenden Verdiensts", sagte Südwest-Landeschef Roman Zitzelsberger und stellte klar: Mehr Geld und der Anspruch auf kürzere Arbeitszeit werden nur im Paket verhandelt.

Arbeitgeber bereit für Kompromisse

Über mehr Flexibilität könne man durchaus reden, sagte Wolf. Aber: "Der Einstieg ist zunächst mal die Öffnung nach oben." Soll heißen: Die Unternehmen müssten unbegrenzt die Möglichkeit bekommen, mit ihren Mitarbeitern eine Arbeitszeit von bis zu 40 Stunden zu vereinbaren. "Und wenn wir da was haben, dann können wir auch darüber reden, dass Menschen, wenn sie es wollen, in bestimmten Situationen reduzieren können auf 28 Stunden - aber ohne Lohnausgleich», sagte Wolf.

FDP fordert Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes

Auch die FDP drängt auf eine Anpassung der Arbeitszeiten. Im Zuge der Koalitionsverhandlungen drängt die Partei auf den Angleich an die EU-Arbeitszeitrichtlinie. Diese sieht statt einer täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden eine wöchentliche Maximaldauer von 48 Stunden vor - acht Stunden mehr als jetzt, allerdings einschließlich Überstunden.

Lesen Sie hier: Arbeitslosigkeit in Deutschland – Von wegen keine Jobs! 1,1 Millionen offene Stellen.

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jat/news.de/dpa
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