12.08.2017, 13.30 Uhr

Lebensmittel und Miete: Banken und Sparer leiden unter Zinstief

Verschiedene Lebensmittel sind deutlich teurer geworden.

Verschiedene Lebensmittel sind deutlich teurer geworden. Bild: Fotolia/ stokkete

Die Notenbank strebt mittelfristig für den gemeinsamen Währungsraum ein stabiles Preisniveau bei einer Inflation von knapp unter 2,0 Prozent an. Weil die Währungshüter dieses Ziel seit Jahren verfehlen, versuchen sie mit viel billigem Geld nachzuhelfen. Doch Banken und Sparer leiden unter dem Zinstief. In Deutschland mehren sich deshalb Forderungen nach einem Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik.

Die Währungshüter lassen sich allerdings nicht unter Druck setzen. Im Herbst will der EZB-Rat über mögliche Änderungen am Kurs der Notenbank diskutieren. Volkswirte erwarten, dass die EZB schrittweise zunächst ihr milliardenschweres Anleihenkaufprogramm zurückfahren und dann - womöglich erst 2019 - die Zinsen allmählich anheben wird.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

fka/news.de/dpa
Seiten: 12
Ab ins Bett!Abgehackt und eingeklemmtDonald TrumpNeue Nachrichten auf der Startseite