15.02.2015, 08.01 Uhr

Ohne Scheiß!: Dieser Bus wird mit Kot betrieben

Von news.de-Redakteurin Franziska Obst

Dieser Bus wird mit Kot betrieben.

Dieser Bus wird mit Kot betrieben. Bild: GENeco

Die spinnen, die Briten! Anders lässt sich diese Idee aus dem Vereinigten Königreich nicht kommentieren. Da hat ein findiges britisches Unternehmen doch allen Ernstes einen Bus entwickelt, der durch ein Gemisch aus menschlichem Kot und verrotteten Essensresten angetrieben wird. Auch wenn es ganz offensichtlich nicht die delikateste Variante ist, ein Fahrzeug von A nach B zu bewegen, so hat der Kot-Treibstoff durchaus ökonomische Vorteile.

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Kot-Bus in England: Scheiße als endlos erneuerbare Treibstoff-Quelle

Laut den Presseinformationen des Unternehmens GENeco steckt in dem Kot-Bus unheimlich viel Potenzial. Derzeit wird der Bio-Bus von der britischen Bath Bus Company betrieben und verkehrt zwischen der Touristen-Stadt Bath und dem Flughafen von Bristol. Die Betreiber loben vor allem die niedrige Kohlenstoffemission und den Vorteil, dass Kot eine schier endlos erneuerbare Treibstoff-Quelle darstellt.

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Hoher Aufwand für die Neubefüllung mit Kot

Derzeit kann der Bus lediglich die 20 Meilen zwischen Bath und dem Flughafen Bristol zurücklegen. Der Grund: Die Betankung des Kot-Busses gestaltet sich momentan noch umständlich. Denn bekannterweise sind Fäkalien-Tankstellen noch nicht gang und gäbe. Stattdessen muss der Bio-Bus jedes Mal 19 Meilen weit fahren, um neu befüllt zu werden.

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Positives Feedback der Kot-Bus-Passagiere

Doch wie sieht - oder besser riecht - es mit dem Gestank im Bus aus? Die Gäste fühlen sich bisher nicht belästigt, so die Bath Bus Company. Einen Duft nach Fäkalien würde man bei einer Fahrt im Kot-Bus nicht wahrnehmen, so die Passagiere.

Doch auch ohne einen entsprechenden Duft ist dem Kot-Bus die Aufmerksamkeit der Passanten sicher. Große Grafiken an der Seite zeigen Menschen, die auf der Toilette sitzen. So lässt das Design des Busses bereits erkennen, wie das Fahrzeug betrieben wird. Anfangs bestand sogar die Idee, die Figuren in den Zeichnungen kopflos zu lassen. Doch das Unternehmen entschied sich dagegen, da angenommen wurde, die Fahrgäste würden ungern so aussehen, als säßen sie auf dem Klo.

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fro/rut/news.de
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