26.06.2014, 10.06 Uhr

Steuerbetrüger Hitler: 4,5 Milliarden Euro auf Schweizer Konten

Dreister Steuerschwindler: Hitler ließ 4,5 Milliarden Euro auf Schweizer Konten verschwinden, ohne dafür Steuern zu zahlen.

Dreister Steuerschwindler: Hitler ließ 4,5 Milliarden Euro auf Schweizer Konten verschwinden, ohne dafür Steuern zu zahlen. Bild: picture-alliance / dpa / Stringer

Nach deutschem Recht ist Steuerbetrug eine Straftat, die hart geahndet wird. Uli Hoeneß sitzt wegen Steuerhinterziehung in der JVA Landsberg, in der auch schon der Diktator Adolf Hitler eingesessen hat. Da hat der ehemalige Führer ja Glück, dass er schon lange nicht mehr unter den Lebenden weilt. Hitler hortete umgerechnet mehrere Millionen Euro in einer Schweizer Bank. Historiker spürten das Geld nun auf, nachdem es nach dem Tod des Diktators zunächst verschwunden war.

Hitler gab sich volksnah und bodenständig

Wie die britische Daily Mail berichtet, versteckte Hitler sein Vermögen vor seinem eigenen Volk und spielte ein bodenständiges, fast mittelloses Leben ohne jeden Luxus vor. Er versteckte ungefähr 4,5 Milliarden Euro auf mehreren Schweizer Banken verteilt, ohne dafür jemals Steuern zu bezahlen. Jahrelang wusste niemand, wohin Hitlers Reichtum geflossen ist oder wohin seine riesige Kunstsammlung verschwand. Doch nun sind Dokumente aufgetaucht, die Antworten geben.

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Steuerunterlagen deckten Hitlers Schwindel auf

Hitler war in Wahrheit ein dreister Steuerschwindler. Mittels Steuerunterlagen und Kontoauszügen war es Wissenschaftlern möglich, den Weg vom Führer-Vermögen ausfindig zu machen. Zu Lebzeiten beharrte der Diktator darauf, dass er mit seinen öffentlichen Reden nur wenig Geld mache und noch nicht einmal über ein Konto verfüge. Von wegen! 1,1 Milliarden Reichsmark ließ er über die Jahre in die Schweiz verfrachten. Ein britische Dokumentation unter dem Namen «Die Jagd nach Hitlers fehlenden Millionen» deckt das Geheimnis auf.

Lesen Sie hier mehr über skurrile Dokumentationen über Adolf Hitler und das Dritte Reich.

Hitler weigerte sich vehement, Steuern zu zahlen. Und das als Diktator, der seinem Volk als angebliches Vorbild dienen sollte. Er verabschiedete sogar ein Gesetz, welches ihn von der lästigen Pflicht befreite.

Milliardär durch «Mein Kampf» und Gesicht

Doch wie kam Hitler zu solche einem immensen Vermögen? Sein Buch «Mein Kampf» war ein richtiger Bestseller. Pro Jahr brachte es dem Diktator mehrere Millionen Reichsmark, nachdem Hitler veranlasste, dass jedes Ehepaar ein Exemplar besitzen sollte. Natürlich bezahlt von der Regierung. Auch ließ er sein Antlitz urheberrechtlich schützen. So verdiente er bei jedem Druck einer Briefmarke mit seinem Konterfei ordentlich mit.

Fraglich ist, was mit dem Geld nach dem Tod von Adolf Hitler passierte. Am Morgen seines Todes schrieb er seinen letzten Willen in ein geheimes Testament. «Was ich besitze gehört, sofern es irgendeinen Wert hat, der Partei», schrieb Hitler am 30. April 1945. Des Weiteren gab es keine Angaben zu seinem wahren Vermögen. An seine Verwandten sollte so viel gehen, sodass sie sich ein einfaches «Mittelklasse-Leben» sichern konnten.

Hitlers Testament wurde von Alliierten abgefangen

Der überzeugte Nazi Martin Bormann war der einzige Zeuge. Doch er wurde erschossen. Das Testament stellten die Alliierten sicher, als ein Nazi versuchte, es über die deutschen Landesgrenzen zu schmuggeln.

Die Historiker waren schockiert über die Funde. «Ich denke, sein privates Testament war ein Verrat an dem deutschen Volk. Selbst da wollte er zeigen, dass er wenig besaß», sagte Herman Rothman, pensionierter britischer Nachrichtenoffizier, der das Testament entdeckte und übersetzte, gegenüber der Daily Mail. Doch über den Verbleib des Geld herrscht Unklarheit.

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bua/loc/news.de
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