11.03.2014, 16.10 Uhr

Schockierend oder nicht?: Modefirma wirbt mit nackter Muslima

Mit einer freizügigen kampagne macht das Modeunternehmen American Apparel derzeit Furore.

Mit einer freizügigen kampagne macht das Modeunternehmen American Apparel derzeit Furore. Bild: Twitter/Claudia Biegel

Nackte Haut ist in der Werbewelt keine Seltenheit - immerhin zieht der alte Leitspruch «Sex sells» nach wie vor. Mit ihrer neuesten Posterkampagne, die ebenfalls auf viel nackte Haut setzt, erregt derzeit die Modemarke American Apparel die Gemüter. Dass es dabei um eine fair hergestellte Jeans geht, gerät beim Anblick des Posters allerdings völlig in den Hintergrund.

Dieses Plakat erhitzt die Gemüter

Hinter dem in schwarzen Blockbuchstaben gehaltenen Schriftzug «Made in Bangladesh» («Hergestellt in Bangladesch») posiert eine fast komplett nackte junge Frau. Die Rundungen ihrer Brüste sind deutlich zu erkennen, lediglich die Brustwarzen verschwinden hinter den Lettern des Slogans. Das Model der American-Apparel-Kampagne heißt Maks, ist 22 Jahre und arbeitet als Einkäuferin für das Modeunternehmen.

Die Geschichte hinter der Kampagne soll auf faire Arbeitsbedingungen aufmerksam machen und ist ein deutlicher Seitenhieb gegen die Billigproduktion von Kleidungsstücken in Asien. Die Jeans des Modekonzerns seien, so ist es unter dem aufsehenerregenden Foto zu lesen, von amerikanischen Angestellten auf US-amerikanischem Boden hergestellt worden - zu fairen Arbeitsbedingungen wohlgemerkt.

Seiten: 12
Fotostrecke

Was Werbung früher alles durfte

Rente in DeutschlandNegativzinsen für KleinsparerQueen Elizabeth II. Neue Nachrichten auf der Startseite