01.02.2019, 08.20 Uhr

Deutscher Fernsehpreis 2019: DIESE Filme konnten bei der Verleihung punkten

Der Deutsche Fernsehpreis wird von den großen TV-Anbietern seit 1999 - mit einer Unterbrechung - jährlich verliehen. In diesem Jahr fällt die Preisverleihung auf Donnerstag, den 31. Januar 2019.

Der Deutsche Fernsehpreis wird von den großen TV-Anbietern seit 1999 - mit einer Unterbrechung - jährlich verliehen. In diesem Jahr fällt die Preisverleihung auf Donnerstag, den 31. Januar 2019. Bild: Henning Kaiser / picture alliance / dpa

Die TV-Branche lädt zur großen Werkschau: In Düsseldorf werden am 31. Januar 2019 herausragende Produktionen mit dem Deutschen Fernsehpreis 2019 ausgezeichnet. Der Serien-Trend greift dabei weiter um sich. Den Ehrenpreis bekommt aber jemand aus dem Vor-Streaming-Zeitalter, wie ein Blick auf die Liste der Nominierungen verrät.

Deutscher Fernsehpreis 2019 wird in 23 Kategorien vergeben

Insgesamt wurden beim Fernsehpreis Auszeichnungen in 23 Kategorien verteilt. Zudem gibt es einen Förderpreis für Talente und den Ehrenpreis, der in diesem Jahr an Jürgen von der Lippe ging. Gestiftet wird die Branchenauszeichnung von ARD, ZDF, RTL und Sat.1. Der Deutsche Fernsehpreis wird von den großen TV-Anbietern seit 1999 - mit einer Unterbrechung - jährlich verliehen.

Deutscher Fernsehpreis 2019: Jürgen von der Lippe wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Jürgen von der Lippe (70) wurde für sein umfangreiches TV-Schaffen in Shows wie "Geld oder Liebe" und "Wat is?" mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. Der Moderator erhält am 31. Januar bei der Gala in Düsseldorf den diesjährigen Ehrenpreis. "Mit der Auszeichnung würdigen die Stifter den Entertainer als einen Protagonisten der deutschen Fernsehgeschichte, der sein Publikum seit Jahrzehnten immer wieder überrascht und mitreißend unterhält", teilte das Ständige Sekretariat des Fernsehpreises am Dienstag in Köln mit.

Von der Lippes Karriere begann in den 70er Jahren in der Liedermacherszene bei der Gruppe Gebrüder Blattschuss. Seine Fernsehlaufbahn startete 1980 in der WDR-Show "WWF Club". Ab 1984 führte er durch sein anarchische Talk-Format "Wat is?". Von 1989 bis 2001 verkuppelte von der Lippe dann Paare im Quoten-Erfolg "Geld oder Liebe".Im vergangenen Jahr hatte Thomas Gottschalk (68) die Auszeichnung für sein Lebenswerk erhalten.

Alle Nominierungen zum Deutschen Fernsehpreis 2019 im Überblick

Der U-Boot-Stoff "Das Boot" (Sky) mit Tom Wlaschiha und Vicky Krieps wurde gleich in neun Kategorien für den Deutschen Fernsehpreis 2019 nominiert, "Bad Banks" (ZDF/Arte) mit Paula Beer und Désirée Nosbusch bringt es auf sechs Nominierungen. Schon im vergangenen Jahr hatten sich beim Fernsehpreis die "4 Blocks" und "Babylon Berlin" auf ähnliche Weise duelliert.

Als "Beste Fernsehfilme" gehen "Aufbruch in die Freiheit" (ZDF), "Rufmord" (ZDF) und "Unser Kind" (ARD) ins Rennen um die Auszeichnung. In der Kategorie "Bester Mehrteiler" hoffen "Gladbeck" (ARD), "Ku'damm 59" (ZDF) und "Der Staatsfeind" (Sat.1) auf einen Preis.

DIESE TV-Produktionen sind beim Deutschen Fernsehpreis 2019 im Rennen

Bei den sogenannten non-fiktionalen Kategorien - also etwa Dokus, Shows und Moderationen - buhlen "Wer weiß denn sowas? XXL" (ARD), "Let's Dance" (RTL) und "Ninja Warrior Germany - Die stärkste Show Deutschlands" (RTL) in der Kategorie "Beste Unterhaltung Primetime" um den Zuschlag der Jury. Bei "Let's Dance" (RTL) und "Wer weiß denn sowas? XXL" (ARD) sind mit Daniel Hartwich und dem Team Kai Pflaume, Bernhard Hoëcker und Elton (47) auch jeweils die Moderatoren nominiert. Die dritte Nominierung ging hier an Luke Mockridge.

Bei den Dokumentationen machen die öffentlich-rechtlichen Sender den Sieger unter sich aus. Unter anderem ist dort "Kulenkampffs Schuhe" (ARD/SWR/HR) nominiert, ein Doku, in der Nachkriegs-, Familien- und Fernsehgeschichte kunstvoll verwoben wurde.

Alle Gewinner beim Deutschen Fernsehpreis 2019

  • Bester Fernsehfilm: «Aufbruch in die Freiheit» (ZDF)
  • Bester Mehrteiler: «Gladbeck» (ARD/Radio Bremen)
  • Beste Drama-Serie: «Bad Banks» (ZDF/Arte)
  • Beste Comedy-Serie: «jerks.» (ProSieben/maxdome)
  • Beste Schauspielerin: Vicky Krieps für «Das Boot» (Sky)
  • Bester Schauspieler: Albrecht Schuch für «Der Polizist und das Mädchen» (ZDF), «Gladbeck» (ARD/Radio Bremen) und «Kruso» (ARD/MDR)
  • Beste Regie: Christian Schwochow für «Bad Banks» (ZDF/Arte)
  • Bestes Buch: Mizzi Meyer für «Der Tatortreiniger» (NDR)
  • Beste Kamera: David Luther für «Das Boot» (Sky)
  • Bester Schnitt: Ueli Christen für «Gladbeck» (ARD/Radio Bremen)
  • Beste Musik: Annette Focks für «Die Freibadclique» (ARD/SWR/MDR/NDR/SR)
  • Beste Ausstattung: Martina Müller (Kostümbild) und Jana Karen (Szenenbild) für «Der große Rudolph» (ARD/BR/WDR/ORF)
  • Beste Unterhaltung Primetime: «Let's Dance» (RTL)
  • Beste Unterhaltung LateNight: «Inas Nacht» (ARD/NDR)
  • Beste Moderation Unterhaltung: Luke Mockridge u.a. für «Luke! Die Schule und ich» (Sat.1)
  • Beste Comedy: «Kroymann» (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb)
  • Bestes Factual Entertainment: «Bares für Rares» (ZDF)
  • Beste Ausstattung Show: Guido Heinz Frinken und Oli Egon Ide für «Das große Backen» (Sat.1)
  • Beste Information - Auslandsreporter: Antonia Rados für ihren Bericht «Jemens langsamer Tod» (n-tv)
  • Beste Dokumentation/Reportage: «Kulenkampffs Schuhe» (ARD/SWR/HR)
  • Bester Doku-Mehrteiler: «Terra X: Die Reise der Menschheit» (ZDF/Arte)
  • Bestes Infotainment: Jenke von Wilmsdorff für «Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs (RTL), «Das Jenke-Experiment» (RTL) und «Jenke Über Leben» (RTL)
  • Beste Sportsendung: ranNFL (ProSieben/ProSieben MAXX)
  • Ehrenpreis: Jürgen von der Lippe
  • Förderpreise: Michelangelo Fortuzzi und Lena Urzendowsky (Schauspieler)

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loc/kad/news.de/dpa
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