20.02.2019, 13.01 Uhr

"Das Ding des Jahres 2019": Dinge, die die Welt nicht braucht! So langweilig war die 1. Folge

Lena Gercke, Joko Winterscheidt, Lea-Sophie Cramer und Hans-Jürgen Moog sind schon ganz gespannt auf

Lena Gercke, Joko Winterscheidt, Lea-Sophie Cramer und Hans-Jürgen Moog sind schon ganz gespannt auf "Das Ding des Jahres" 2019. Bild: ProSieben/Willi Weber/spot on news

Die erste Staffel von "Das Ding des Jahres" war bereits weit davon entfernt, als TV-Erfolg bezeichnet zu werden. Doch bei Pro7 sah man wohl dennoch Potential in der Show. Vermutlich auch und vor allem, weil sie eine Idee vom ehemaligen Zugpferd schlechthin war: Stefan Raab. Nach der ersten Folge von Staffel 2 ist klar: Die Show bleibt ein Flop.

"Das Ding des Jahres" 2019 präsentiert alten Wein in noch älteren Schläuchen

Eigentlich sollte man meinen, dass die Macher der Show nach dem Flop von Staffel 1 gelernt haben müssten, dass es einiger Veränderungen am Showkonzept bedarf, um die Kuh wieder vom Eis zu bekommen. Doch stattdessen macht man bei "Das Ding des Jahres" 2019 einfach weiter wie bisher. Zwei Erfinder treten in den Vorrunden gegeneinander an, das Publikum entscheidet, welche Erfindung die nützlichere ist, und am Ende wird ein Teilnehmer für die Finalshow im März gewählt.

Warum braucht die Erfindershow eine Jury?

Warum die Show eine Jury braucht, wird im gesamten Verlauf des Abends nicht klar. Weder haben sie irgendein Mitspracherecht (in Staffel 1 durften sie immerhin eine Wildcard für ihren bevorzugten Erfinder vergeben) noch stellen sie wirklich erhellende Fragen. Warum die Jury sogar noch um einen weiteren Kopf erweitert wurde... man weiß es nicht. Immerhin sorgen Joko Winterscheidt in High Heels und Lena Gercke als Zerstörerin von gleich zwei Kulissentüren für Lacher in einer ansonsten unglaublich behäbigen, sich immer stärker ziehenden Show.

"Das Ding des Jahres" 2019 präsentiert lauter Dinge, die die Welt nicht braucht

Die wollte auch deshalb nicht zünden, weil die meisten Erfindungen mit "Dingen, die die Welt nun wirklich nicht braucht" noch gnädig umschrieben waren. Mit "shoe-tattoo" etwa konnte man die Schuhsohlen von High Heels in kleine Kunstwerke verwandeln. Fällt die Trägerin dann hin, bekommt man die "shoe-tattoos" auch mal zu sehen. Genauso "genial": Die Cheesetten", kleine Plastikhalter, die man einsetzen kann, damit die Finger nach dem Käseschneiden nicht stinken. Dazu gesellten sich Produkte mit griffigen Namen wie "Nail2Go", "Kwiggle Bike" oder "UrmO".

Zudem machte die Show den großen Fehler, die jeweiligen Clous der Erfindungen bereits in einem Einspielfilm vor der eigentlichen Produktpräsentation im Studio zu verraten. In der Folge doppelten sich die meisten Informationen unangenehm und ausgerechnet die Studiopräsentationen gerieten infolgedessen total langweilig.

Wenig sexy: Am Ende gewinnt eine Silikonbackform

Am Ende siegte die "Wunderform" aus Silikon, die erste faltbare Silikonbackform der Welt. Diese deklassierte in der Endabstimmung alle anderen Finalprodukte. Man kann wirklich nur hoffen, dass "Das Ding des Jahres" 2019 mit seiner ersten Folge nicht schon sein komplettes Pulver verschossen hat...

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